Umformsimulation Schneller arbeiten mit der neuen PAM-Stamp-Version

Redakteur: Stefanie Michel

ESI hat die Simulationslösung ESI PAM-Stamp 2017 für die Blechumformung veröffentlicht. Diese Software deckt Kalt-, Halbwarm- und Warmumformungsprozesse sowie die meisten speziellen Prozesse für alle metallischen Materialien ab – von der ersten Machbarkeitsstudie bis hin zur finalen Validierung des Umformprozesses.

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Neu in ESI PAM-Stamp 2017: Definition und Erzeugung von geometrischen Ziehsicken.
Neu in ESI PAM-Stamp 2017: Definition und Erzeugung von geometrischen Ziehsicken.
(Bild: ESI Group)

ESI PAM-Stamp bietet für alle Industriebereiche eine komplette Lösung, um Fertigungsprozesse für Folge-, Folgeverbund- und Transferwerkzeuge sowie Werkzeugsätze für Presslinien und die Wirkflächenkonstruktion digital abzubilden. Von ersten Machbarkeitsstudien der Formteilgestaltung bis zur finalen Validierung des gesamten Umformprozesses liefert PAM-Stamp laut ESI schnelle und zuverlässige Ergebnisse hinsichtlich Ausdünnung, Riss- und Faltenbildung, Schnittlinienoptimierung, Rückfederung und Rückfederungskompensation. Die Software ermögliche so den Spezialisten für die Wirkflächenkonstruktion und Blechumformungsprozesse, Bauteile auf Anhieb effizient und fehlerfrei zu gestalten und zu fertigen.

Prozesse schneller und direkter definieren

Die Veröffentlichung von ESI PAM-Stamp 2017 liefert nach eigenen Angaben große Effizienzverbesserungen bei der Definition von Fertigungsprozessen für Folge-, Folgeverbund- und Transferwerkzeuge sowie Werkzeugsätzen für Presslinien. Die Benutzeroberfläche wurde angepasst, um die Anzahl der notwendigen Eingabeschritte beziehungsweise Klicks zu reduzieren und so die Arbeitseffizienz zu erhöhen. Ein neuer horizontaler Workflow ermöglicht nun die direkte Prozessdefinition und unterstützt die End-to-End-Konfiguration des gesamten Umformprozesses.

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Eine weitere Neuheit in PAM-Stamp 2017 ist ein zentralisierter „Operations Manager“, der die einfache Definition des generellen Layouts für mehrere Arbeitsabläufe erlaubt. Der Umformprozess wird über einen völlig neuen „Process Editor“ gesteuert. Die Kinematik kann für jede Operation schnell definiert werden und Anwender können einfach Werkzeuge hinzufügen, modifizieren oder entfernen.

Schnelle Umformsimulation standardmäßig integriert

Zusätzlich zur Bearbeitung geometrischer Ziehsicken, die mit der Wirkflächenkonstruktion importiert werden, ist es außerdem möglich, geometrische Ziehsicken basierend auf der gegebenen Information äquivalenter Ziehsicken mit nur einem Klick zu generieren.

Die Prozessanalyse wird mit dem hochgenau arbeitenden PAM-Stamp Solver durchgeführt, der nun standardmäßig im Triple-Speed-Modus läuft. Hinter diesem Solver steckt eine ESI-Technik, die die Geschwindigkeit von Umformsimulationen um den Faktor 3 bis 5 zu steigern soll. Triple Speed wurde über viele Jahre validiert

Um die Elastizität von Werkzeugen zu berücksichtigen, wurden in der neuen Version von PAM-Stamp ein moderner Workflow sowie effiziente numerische Techniken integriert, so der Hersteller. So werde für die finale Validierung auf einfache Weise eine fortschrittliche Simulation erreicht, einschließlich der detaillierten Modellierung von Werkzeugen und Pressformen.

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