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Schweißrauch-Filtergerät im zweiten Teil des Blechnet-Lesertests

| Autor: Frauke Finus

Seit August ist der Maxi Fil von Kemper bei der Laslo GmbH im Einsatz. Die Schweißer dort haben bisher nur ein zentrales Absaugsystem an den Handschweißplätzen. Die mobile Lösung stößt während des Blechnet-Lesertests auf breite Zustimmung: Das rollbare Gerät und der flexible Schlaucharm ermöglichen eine genaue Platzierung der Absaughaube über der Rauchentwicklung.

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Die Schweißer der Laslo GmbH heben positiv hervor, dass das mobile Schweißrauch-Filtergerät Maxi Fil von Kemper durch seine Rollen und den beweglichen Arm gut platzierbar ist.
Die Schweißer der Laslo GmbH heben positiv hervor, dass das mobile Schweißrauch-Filtergerät Maxi Fil von Kemper durch seine Rollen und den beweglichen Arm gut platzierbar ist.
( Bild: Laslo )

Die Laslo GmbH in Sternenfels ist seit über 25 Jahren Ansprechpartner für Laser- und Wasserstrahl-Schneidtechnik, Biegen/Abkanten, Feinstanzen und Schweißen. Als Mitglied im Verband deutscher Laseranwender – Blechbearbeitung (VdLB) nimmt Laslo am Blechnet-Lesertest des Schweißrauch-Filtergeräts Maxi Fil von Kemper teil. Mit elf Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 2 Mio. Euro fertigt Laslo Produkte vom Prototypen bis zum Serienteil, von der einfachen Ronde bis zur kompletten Schweißbau- und Montagegruppe mit allen Anarbeitungen. Außer mit Laserschweißanlagen wird auch an zwei Handschweißplätzen gearbeitet. Und hier kommt der Maxi Fil in der Variante mit Start-Stopp-Automatik, integrierter Beleuchtung und Schlaucharm zum Einsatz. Das Bauteil für die Start-Stopp-Automatik wird am Massekabel befestigt. Hier erfasst ein Sensor, wann das Handschweißgerät in Betrieb geht, und übermittelt die Information an den Maxi Fil, dass nun nicht nur der Schweißprozess startet, sondern auch die Absaugung gewünscht ist. Stoppt das Schweißgerät, läuft die Absaugung um einen manuell einstellbaren Zeitraum von ein paar Sekunden bis Minuten weiter, um dann auch zu stoppen.

Start-Stopp-Automatik macht die Bedienung komfortabel

Die Anlage ist für mittlere Rauch- und Staubmengen gedacht und kann auch bei der Verarbeitung von Chrom-Nickel-Stahl eingesetzt werden. Noch befindet sich der Maxi Fil im IFA-Zulassungsprozess, aber Kemper erwartet eine problemlose Zulassung. Im August wurde die Anlage zu Laslo geliefert, Geschäftsführer Lothar Wittig hat sie selbst aufgebaut: „Ich habe bei dem zweistündigen Aufbau dank der beiliegenden Anleitung keine Schwierigkeiten gehabt. Eventuell könnte man trotzdem die Anleitung an manchen Stellen noch ausführlicher gestalten.“ Seit August ist das Schweißrauch-Filtergerät nun etwa 15 Stunden die Woche in Betrieb. Es ist beispielsweise in Gebrauch, wenn Tresorschubladen aus 1,5 mm Stahlblech WIG-geschweißt werden. Die Schweißer von Laslo benutzen den Maxi Fil sowohl mit der Start-Stopp-Automatik als auch ohne und empfinden dieses „Mitdenken“ des Geräts als sehr komfortabel.

Absaughaube kann gut über der Rauchentwicklung platziert werden

Besonders heben die Schweißer die Absaugleistung positiv hervor. „Bisher waren die Schweißplätze mehr schlecht als recht über eine Zentralabsaugung versorgt. Das war unflexibel und nicht so effektiv, denn selten wurde an der Stelle gesaugt, an der geschweißt wurde. Der mobile Maxi Fil bedeutet also für uns eine wesentliche Verbesserung der Saugsituation, er kann flexibel zu dem Handschweißarbeitsplatz bewegt werden, an dem gerade gearbeitet wird“, so Wittig. Außerdem habe das bisher montierte zentrale Absaugsystem keinen vernünftigen Absaugrüssel, die Absaughaube des Maxi Fil von Kemper hingegen sei dank des beweglichen Schlaucharms bestens über der Rauchentwicklung platzierbar, unterstreicht Wittig seine Zufriedenheit mit dem Gerät. Anfangs ist während der Benutzung das Problem aufgetreten, dass die Start-Stopp-Automatikfunktion bei niedrigerem Strom nicht funktionierte, ergänzt Wittig. Andreas Lorenz, technischer Support bei der Kemper GmbH in Vreden, konnte da aber weiterhelfen:„Dies kann feiner eingestellt werden, im Auslieferungszustand ist eine bestimmte Einstellung aktiv. Diese kann aber bei der ein oder anderen Anwendung nicht fein genug sein.“ Er hat dann via Telefon gemeinsam mit Wittig die Einstellung feiner justiert.

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