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Schweißzelle aus dem Baukasten bringt Kosten- und Qualitätsvorteile

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Für Schweißzellen gilt ähnlich wie für vergleichbare Automationsprojekte: Einmallösungen rentieren sich, wenn es um das Entwickeln und Erproben langfristig zu nutzender Produktionslinien geht, die zum Fertigen großer Serien bestimmt sind. In den übrigen Anwendungsfällen jedoch erfüllen sie die Anforderungen nur ungenügend. Denn Einmallösungen verlangen meist technische wie wirtschaftliche Kompromisse, sobald Bedingungen oder Kennziffern sich ändern. Zunehmend werden jedoch Produktwechsel mit Änderungen der Werkstückgeometrie, Änderungen des Werkstoffes oder der Blechdicke zum „Normalfall“. Modulare Konzepte erweisen hier ihre Stärke: Sie sind von vornherein auf vielfältige, bedarfsgerecht optimierbare Lösungen hin zugeschnitten. In der Win-win-Situation bilden sie den schnellen Weg zur optimalen Lösung ab. Kostengünstig, kurz und zeitsparend gestaltet sich auch die Phase der Inbetriebnahme.

Die modulare Schweißzelle: Vorteile, Funktionen und Struktur

Die Lösungen von ABB nach dem modularen Konzept der Standardschweißzellen gründen auf Praxiserfahrungen – sowohl den eigenen wie denen externer Anwender. Die Experten von ABB unterstützen den Anwender schon ab der Planungsphase bei der Wahl seiner „Bausteine“ zum Beispiel für die Grundfunktionen, zeigen die Alternativen auf, machen unterschiedliche Angebote transparent und leisten Support beim Entwurf des Layouts. Das Modul-Programm der Standardschweißzelle umfasst neben den üblichen Grundausstattungen auch Software, Sicherheitstechnik und Peripherie. Optional sind individuelle Abwicklungen oder Ergänzungen möglich.

Der mobile einteilige Grundrahmen ist für alle Zellen gleich, jedoch um den vorderen Eintrittsbereich erweiterbar. Seine Abmessungen lassen sowohl den Transport per LKW zum Kunden als auch innerbetrieblich per Gabelstapler zu. Standardisierte Zellenwände und Decken aus Stahlblech nehmen die Leitungen für die Medien sowie die Kabelkanäle auf. Zum Einlegen der Werkstücke hat der Nutzer die Wahl zwischen einem Rolltor oder einem mit Lichtschranken gesicherten Zutritt. Seitlich an den Zellenaußenwänden tritt je eine „Pausbacke“ hervor. Diese Aussparung erweitert den Innenraum in Höhe der waagerechten Positionierachse. Dies realisiert den gewünschten Drehkreis für Bauteile bis 2 m Breite und die Transportfähigkeit der Zelle mit einem LKW.

Software sorgt für exakte Bahntreue und minimale Zykluszeiten

Steifigkeit, Präzision, Schnelligkeit, hohe Beschleunigung und kurze Bremszeiten sowie Zuverlässigkeit kennzeichnen die Schweißroboter der Reihen IRB 1600 und IRB 2600. Die patentierten Softwarefunktionen TrueMove und QuickMove sorgen für exakte Bahntreue sowie minimale Zykluszeiten. Je nach der Reichweite von maximal 1450 mm beim IRB 1600 und 1850 mm beim IRB 2600 betragen die Handhabungskapazitäten bis zu 10 beziehungsweise 20 kg. Beide Roboter stehen auch in der Ausführung Integrated Dressing (ID) zur Verfügung.

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