ABB Robotics

Schweißzelle aus dem Baukasten bringt Kosten- und Qualitätsvorteile

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Konfigurationsbeispiele, Aufbau und Transport

Drei Konfigurationsbeispiele für drei- und zweidimensionale Schweißaufgaben sowie für Anwendungen mit manuell betätigtem Arbeitstisch veranschaulichen die unterschiedlichen Möglichkeiten:

  • 1. Die Standardschweißzelle mit B-Positionierer eignet sich für dreidimensionale Schweißaufgaben. Ein IRB 1600ID führt sie aus. Weil der Blendschutz des Positionierers während des Schweißens die Funktion des Spritzerschutzes übernimmt, können Personen die Bauteile in der zweiten Station be- und entladen. Optional kann der Anwender eine SPS für die Spanntechnik wählen.
  • 2. Zum zweidimensionalen Schweißen ist die Handdrehtischzelle MTT ausgerüstet. Diese kostengünstige Lösung ist auf dem durchgehenden Grundrahmen montiert. Der Blendschutz des Handdrehtisches dient gleichzeitig als Drehtür zum Innenraum der Zelle. Innen schweißt wahlweise ein IRB 1600, IRB 1600 ID, IRB 2600 oder 2600 ID. Der Handdrehtisch kann in beiden Stationen je 300 kg Nutzlast aufnehmen.
  • 3. Zwei manuell betätigte Schiebetore kennzeichnen die preiswerte Lösung der Schiebetorzelle mit manuell betätigtem Arbeitstisch zum Fügen zweidimensionaler Bauteile. Als Roboter stehen der IRB 1600, IRB 1600ID, IRB 2600 und IRB 2600ID zur Wahl. Während der Roboter hinter einem geschlossenen Schiebetor schweißt, kann der Bediener in der zweiten Station den Arbeitstisch mit der Vorrichtung und dem Werkstück rüsten.

Komplette Montage und Abnahme der betriebsbereiten Zelle bei ABB

Eine Standardschweißzelle montieren die Fachleute bei ABB komplett. In diesem fertigen Zustand nehmen sie die betriebsbereite Zelle ab. Zum Transport drehen sie lediglich den Positionierer um 90° und montieren die „Pausbackenelemente“ mit der Wölbung nach innen. Die Transportbreite beträgt jetzt lediglich 2,5 m. Deshalb kann ein Kran die leicht modifizierte Zelle komplett transportieren und auf das Transportfahrzeug setzen. Alternativ dienen Stapelschuhe zum Transport per Gabelstapler.

Standardisierung in Kombination mit modularer Komponentenauswahl statt Individualisierung kann beim Entwickeln und Umsetzen von Lösungen größere Ressourcen nutzen. Der Mehraufwand verteilt sich später auf höhere Stückzahlen. Bei den modularen Standardschweißzellen von ABB ergeben sich für den Nutzer klare Vorteile: Auf Basis der vom Anwender gegebenen Informationen erstellen die Experten von ABB eine Machbarkeitsstudie. Die Kombination aus optimierten und ausgereiften Konstruktionen bietet dem Kunden Zeit-, Investitions- und Betriebskosteneinsparungen – inklusive der geprüften Sicherheit bei der Wahl seiner Lösung sowie mehr Flexibilität für spätere Produkt- und Produktionsänderungen. Einfache Bedienung, große Zuverlässigkeit, hohe Verfügbarkeit und niedrige Life-Cycle-Cost (LCC) komplettieren die Nutzwerte.

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