Anbieter zum Thema
Robotersteuerung sorgt für Kommunikation mit Schweißsystemen
Weil die Schweißaufgabe und die Anforderungen häufig sowohl sehr komplex als auch unterschiedlich sein können, bietet ABB differenzierte, aufeinander und auf die Hardware abgestimmte Softwaremodule. Sie arbeiten mit sämtlichen integrierten Softwareprodukten zusammen, gesteuert per Robotersteuerung IRC5 inklusive RobotWare. Mit ihr erreicht der Anwender kürzeste Zykluszeiten. Die Zellenablaufsteuerung zum Öffnen und Schließen der Rolltore und das Ansteuern der Vorrichtungsspanntechnik übernimmt eine SPS, die mit der IRC5 verknüpft ist.
Die Robotersteuerung bietet zudem Schnittstellen für die Kommunikation mit den gängigen automatisierbaren Schweißsystemen der führenden Hersteller. So kann der Anwender nach seinen Erfahrungen und Präferenzen das bevorzugte Schweißsystem wählen. Auch hier stehen die ABB-Experten mit ihrem Praxis-Knowhow beratend zur Seite. Je nach Schweißsystem beziehungsweise -hersteller lassen sich auch Funktionen wie SpeedWeldPac integrieren. Sie erreicht eine konstante Streckenenergie während der gesamten Schweißnaht.
Trotz heute weitgehend spritzerarmer Schweißprozesse besteht der Bedarf an Brennerreinigungsgeräten und Vorrichtungen zum Messen und Ablängen der Schweißdrähte. Diese Peripherie kann sowohl die Qualität der Schweißergebnisse als auch die Produktivität beziehungsweise Wirtschaftlichkeit der gesamten Schweißzelle nachhaltig beeinflussen.
Software plant die Roboterzelle und Simuliert die Produktion
Die Schlüsselsoftware RobotStudio begleitet den Anwender durchgängig vom Engineering bis zum Fertigungsprozess. Es ist das einzige Produkt dieser Art auf dem Markt. Mit ihm programmiert der Anwender offline am PC, auch bereits zur Planung wie zur Produktion. Beispiele sind Zugänglichkeits- und Taktzeituntersuchungen, Vorrichtungsoptimierung oder virtuelle Bauteilprogrammierung mit 1:1-Übertrag in die reale Zelle. RobotStudio stellt alle Standardzellen virtuell auf dem PC dar und ermöglicht deren Simulation sowie die Schulung. Zu weiteren Funktionen zählen CAD-Schnittstellen zum Einlesen von Daten der Bauteile und Vorrichtungen, zum Prüfen von Zugänglichkeit und Kollision. Zum Erleichtern der Programmierarbeiten kann der Anwender die Software ArcWelding PowerPac nutzen.
RobotStudio simuliert und visualisiert beispielsweise die Positionen des Brenners am Werkstück in Form von „Brennerwolken“. So kann der Anwender vor dem Herstellen einer Vorrichtung in „Stahl und Eisen“ sicherstellen, dass später in der Realität keine Zwangslagen durch Vorrichtungsaufbauten entstehen. Zudem kann er Vorrichtungsentwürfe anhand dieser Analysemethode kontinuierlich auf die Eignung für die jeweilige Anwendung überprüfen. Dies ergibt neben erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen gerade in der Inbetriebnahmephase eine Situationsanalyse vor dem Projektbeginn.
(ID:42702086)