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Cenit Simulation für robotergestützte Oberflächenprozesse

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Cenit erweitert das von Fastsuite Edition 2 abgedeckte Technologieportfolio um neue Funktionalitäten, die nun auch die oberflächenbasierten Anwendungen zum Lackieren, Besprühen und Beschichten umfassen.

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Fastsuite Edition 2 ist ein Simulations-, Visualisierungs- und Analysewerkzeug, das Herstellern hilft, Qualitäts- und Effizienzstandards für Sprühanwendungen zu erreichen.
Fastsuite Edition 2 ist ein Simulations-, Visualisierungs- und Analysewerkzeug, das Herstellern hilft, Qualitäts- und Effizienzstandards für Sprühanwendungen zu erreichen.
(Bild: Cenit)

Oberflächenbasierte Anwendungen gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben in der Automobil- und Luftfahrtproduktion. Sie dienen einer Vielzahl von Prozessen – vom Schutz der Karosserie und Oberflächenvorbereitung bis hin zur Schaffung des endgültigen Erscheinungsbildes, welches letztendlich die Wahrnehmung der jeweiligen Produkte stark beeinflusst. Die Technologie muss dabei höchste Anforderungen an Qualität und Effizienz erfüllen.

Der Einsatz von Robotern für Sprühanwendungen hat sich in der Praxis bereits fest bewährt. Einer der wesentlichen Vorteile: Sie sind in der Lage, komplexen dreidimensionalen Bahnen zu folgen. Manuelle Verfahren können dies in der gleichen Präzision und Iteration nicht gewährleisten.

Zeitersparnis beim Anlauf

Dank der neuen oberflächenbasierten Funktionalitäten können Anwender mit Fastsuite von Cenit schnell und intuitiv komplexe Lackieranwendungen erstellen, simulieren und analysieren, wie der Anbieter mitteilt.

So könne man auf sehr einfache und effektive Art alle wichtigen Kriterien, wie Muster, Oberflächenbedeckung, Sprühkegelausdehnung und Auftragsgeschwindigkeit optimieren.

All dies kann herstellerunabhängig für alle Robotermarken und -Modelle bereits in der Planungsphase umgesetzt werden – und damit lange bevor ein entsprechendes Robotersystem aufgebaut und in Betrieb genommen wird. So schafft man von Anfang an Sicherheit und spart wertvolle Zeit beim Anlauf, wie es heißt.

Leistungsstarke Simulation

Vielseitige Visualisierungstools, wie die Farbzuordnung der Oberflächenbeschichtungszeit und die Sprühkegeldarstellung, sichern die vollständige und gleichmäßige Abdeckung in der Offline-Programmier- und Optimierungsphase ab. Die Programmierung an der realen Anlage führt bei komplexen 3D-Oberflächen zu erheblichen Einschränkungen, denn dazu muss das reale Werkstück vorhanden und die Anlage verfügbar sein, wie es weiter heißt.

Fastsuite dagegen nutze die originalen CAD-Daten des Werkstücks für die exakte Bahnplanung. Mittels Prozesssimulation wird eine Optimierung der Roboter-Trajektorien sichergestellt. Damit kann unter anderem eine optimale Mengendosierung des gesprühten Materials und eine gleichmäßige Beschichtung der Oberfläche gewährleistet werden, so Cenit.

Damit wird die Abdeckung sichergestellt und Überschuss vermieden. Simulation übernimmt eine entscheidende Rolle während der gesamten Projektierung. Leistungsfähige Simulationswerkzeuge sind integraler Bestandteil von Fastsuite Edition 2. Während der Planung kann ein Layout von Zellen, Anlagen oder Werkzeugkonstruktionen permanent auf Erreichbarkeit, Kollisionen und Singularitäten hin überprüft werden. Dies schließt auch belastbare Taktzeitabschätzungen für Roboterzellen mit mehreren Robotern, vielen externen Achsen und komplexer Sensorik mit ein.

Der Einsatz spezieller Werkzeuge zur Analyse des Prozessergebnisses eliminiert Programmierfehler. Alle Programme und Signale werden validiert, bevor sie auf eine reale Zelle heruntergeladen werden. Die Simulationsergebnisse der erstellten Lackier- und Oberflächenbehandlungsprogramme können zudem ins 3D-PDF-Format exportiert werden, um so eine schnelle und effektive Kommunikationsbasis zu schaffen, wie es weiter heißt.

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