SPI Software für die Blechbearbeitung als Individuallösung

Autor / Redakteur: Christian Burdorf / M.A. Frauke Finus

Die SPI GmbH ist Anbieter von CAD/CAM-Lösungen für die Blechverarbeitung. Neben Standardlösungen wird aber auch Software individuell angepasst auf Kundenbedürfnisse geschrieben. Beispielsweise wurde ein Blechabwicklungsprogramm für einen Global-Player der Blechfertigungstechnik entwickelt, das seitdem einen wichtigen Platz im Fertigungsprozess einnimmt.

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SPI Sheet Metal Solutions erweitern die Blechfunktionalität des jeweiligen Basissystems um praxiserprobte Funktionen, vor allem in Hinblick auf die geschlossene Prozesskette und die digitale Übergabe an das jeweilige NC-Programmiersystem. Eine Bibliothek von Standardteilen liefert zudem exakte Zuschnittsberechnungen für verrundete und scharfkantig konstruierte Blechbiegeteile.
SPI Sheet Metal Solutions erweitern die Blechfunktionalität des jeweiligen Basissystems um praxiserprobte Funktionen, vor allem in Hinblick auf die geschlossene Prozesskette und die digitale Übergabe an das jeweilige NC-Programmiersystem. Eine Bibliothek von Standardteilen liefert zudem exakte Zuschnittsberechnungen für verrundete und scharfkantig konstruierte Blechbiegeteile.
(Bild: SPI)

Die SPI GmbH ist seit vielen Jahren als Anbieter von ausgereiften CAD/CAM-Lösungen für die blechverarbeitende Industrie bekannt. Das 1980 gegründete Unternehmen kann 2015 auf einen mittlerweile 35 jährigen Erfahrungsschatz aus zahlreichen Projekten bauen. Weltweite Bekanntheit erlangte das Ahrensburger Systemhaus als Anbieter von Standard-Blechabwicklungsapplikationen. Dabei ist der Softwareentwickler von Anfang an auch als Anbieter von Individualprogrammierungen unterwegs.

Auf Basis von CAD-Lösungen von Hewlett Packard entwickelte SPI in den 80er Jahren verschiedene Zusatzprogramme speziell für Anwendungen aus den Bereichen Rohrkonstruktion, Normteile und Formenbau und eine erste 2D-CAD-Lösung für die blechverarbeitende Industrie. Als Vorreiter dieser Entwicklung veröffentlichte die SPI bald danach ihre 3D-CAD-Lösungen, unter anderem auch für IBM CATIA. Mitte der Neunziger waren die ersten Versionen für Autodesk Inventor und Solidworks marktreif, die in großen Stückzahlen weltweite Verbreitung erfuhren. Diese Produkte stehen auch heute in der jeweils aktuellen Version zur Verfügung.

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Software nach Maß

Vielleicht weniger berühmt, aber in Fachkreisen bekannt, ist die SPI als Entwickler unternehmensspezifischer Software. Schon seit 2006 steht ein Blechabwicklungsprogramm zur Verfügung, das für einen internationalen Key Player der Blechfertigungstechnik entwickelt wurde, und als wichtiges Modul im Blechfertigungsprozess des Kunden zu sehen ist. Mithilfe des Programms werden in Sekundenschnelle 3D-Daten von Blechteilen unter Berücksichtigung aller fertigungsrelevanten Informationen abgewickelt. Die Lösung nutzt dabei unter anderem die Verkürzungsfaktoren einer Biegemaschinen-Datenbank. Für die Berechnung von Freistellungen kann der Anwender zusätzlich auf Stanzwerkzeugdaten zurückgreifen. Das Ergebnis der Abwicklung ist eine 2D-Platine in einem Datenformat, das direkt für die Maschinensteuerung verwendet werden kann: sie enthält die Technologieinformationen, die für die weitere Bearbeitung in der Prozesskette notwendig sind, beispielsweise für die Programmierung einer Abkantpresse.

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