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Messtechnik Software macht gebrauchte Koordinaten-Messmaschinen fit für neue Aufgaben

| Autor / Redakteur: Heinrich Leutenberger und Theo Drechsel / Udo Schnell

Hohe Qualitätsanforderungen machen moderne Messtechnik wichtiger denn je. Doch in schwierigen Zeiten scheuen Unternehmen oft die Anschaffung einer neuen Maschine. Eine Software für manuelle und CNC-Koordinatenmessmaschinen und eine neue Steuerung machen gebrauchte Maschinen fit für neue Aufgaben.

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Eine Software für den Retrofit von Koordinatenmessmaschinen eignet sich besonders für das Messen von Regelgeometrien und Freiformflächen unter Verwendung von CAD-Datensätzen. Bild: Märklen
Eine Software für den Retrofit von Koordinatenmessmaschinen eignet sich besonders für das Messen von Regelgeometrien und Freiformflächen unter Verwendung von CAD-Datensätzen. Bild: Märklen
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Messen unter Verwendung von CAD-Datensätzen hat sich seit Anfang der 1990er Jahre insbesondere durch die Anforderungen der Automobilindustrie ständig weiterentwickelt. Ausgangspunkt war die Notwendigkeit, Freiformflächen, zum Beispiel an Karosserie- oder Innenraumteilen, messen zu können. Durch die Fortschritte in der Rechnerleistung und die Weiterentwicklung der Software ist es heute auch Nicht-CAD-Experten möglich, schnell und sicher zu Ergebnissen zu kommen.

Nutzung von CAD-Daten zum Messen bietet viele Vorteile

Bei der Erstbemusterung und bei Serienmessungen von Geometriemerkmalen eines Werkstückes bietet eine Software, die CAD-Daten zum Messen verwenden kann, viele Vorteile:

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  • Messprogramme können bereits erstellt werden, ohne dass ein Werkstück verfügbar ist.
  • Die Programmerstellung für taktile Koordinatenmessmaschinen (manuell oder CNC) wird vereinfacht und beschleunigt.
  • Der Soll-Ist-Vergleich zwischen Datensatz und Werkstück ermöglicht die Prüfung von Merkmalen, die mit konventioneller Koordinatenmesstechnik nicht möglich sind, zum Beispiel Freiformflächen und (mit Einschränkungen) auch kleine Radien und Fasen.
  • Bei Guss- und Spritzgussteilen können beispielsweise Formschrägen und auch Wandstärken sowie form- und prozessbedingte Einfallstellen ermittelt werden.

Die Messprotokolle sind übersichtlicher und auch für „Nicht-Messtechniker“ verständlich.

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