Applaus in Amsterdam Opel-Mutter Stellantis ist aus der Talsohle heraus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Autokonzern Stellantis, bekanntlich auch die Opel-Mutter, hat sich im zweiten Quartal 2026 nach dem Einbruch der Verkaufszahlen wieder aus dem Sumpf gezogen ...

Stellantis hat wieder Rückenwind, nachdem der Automobilmix-Konzern herbe Einbrüche erleben musste. Allerdings werde das Engagement in Europa gedrosselt ...(Bild:  Stellantis)
Stellantis hat wieder Rückenwind, nachdem der Automobilmix-Konzern herbe Einbrüche erleben musste. Allerdings werde das Engagement in Europa gedrosselt ...
(Bild: Stellantis)

Der Stellantis-Absatz stieg im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum insgesamt wieder um zehn Prozent (auf 1,6 Millionen Fahrzeuge), wie die Opel-Mutter aus Amsterdam mit Blick auf vorläufige Schätzungen mitteilt. Vor allem ein dickes Plus in Nordamerika (38 Prozent) habe die Bremsen gelöst. Und insbesondere neue oder zumindest aufgefrischte Modelle mit weiteren Antriebsvarianten seien bei den Kunden gut angekommen. Im stückzahlmäßig größten Markt Europa ging es immerhin um fünf Prozent nach oben. Der Konzern mit italienischen, französischen und amerikanischen Wurzeln (unter anderem Fiat, Peugeot, Chrysler) war auf seinem lukrativsten Markt USA in den vergangenen Jahren in schwere Bedrängnis geraten.

Stellantis fokussiert die USA und dampft Europa-Aktivitäten ein

Außer durchaus hausgemachten Problemen von zu hoher Produktion und Preisverfall, verhagelte auch die politische Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump bei Elektroautos das Stellantis-Geschäft. Das hat vor allem wegen hoher Abschreibungen auf eingestellte Plattformen und Modelle vergangenes Jahr einen Rekordverlust von satten 22,3 Milliarden Euro beschert. Der neue Stellantis-Chef Antonio Filosa setzt in den USA aber nun wieder verstärkt auf Verbrennerantriebe, was die großen SUV und Pickups der Marken Ram und Jeep angeht. Überhaupt konzentriere er fortan die meisten Investitionen auf die Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Die Europasparte des VW-Rivalen soll im Zuge der Strategie insgesamt schrumpfen. Die Produktionskapazitäten werden gekürzt.

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