Das von Edag auf dem Genfer Autosalon im März 2015 sowie auf der Internationalen Automobilausstellung IAA im September 2015 in Frankfurt präsentierte Concept Car „Edag Light Cocoon“ ist ein visionärer Ansatz eines kompakten Sportwagens mit einer umfassend bionisch optimierten und generativ gefertigten Fahrzeugstruktur, die mit einer Außenhaut aus wetterbeständigem Textil und variablem Lichtdesign kombiniert wird. (Edag)
Concept Laser

Pulverbettbasiertes Laserschmelzen verbindet Leichtbau und Flexibilität

Die Autobauer sind aktuell gefordert, die zunehmende Anzahl an Antriebskonzepten und Energiespeichersystemen in Fahrzeugstrukturen zu integrieren. Die Karosserien von morgen müssen nicht nur leichter, sondern vor allem flexibel konstruiert werden. Die Folge ist eine steigende Zahl von Fahrzeugderivaten, die nach anpassungsfähigen und wirtschaftlich zu fertigenden Karosseriekonzepten verlangen. Die additive Fertigung könnte ganz neue Wege offerieren.

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Anbieter zum Thema

Der Hamburger Schiffbauzulieferer Blohm + Voss Industries wird von SKF übernommen. (Bild: Blohm + Voss Industries)
Wälzlager/Dichtungen

SKF kauft Blohm + Voss Industries

Der schwedische SKF-Konzern hat mit dem bisherigen Eigentümer Star Capital Partners den Erwerb von Blohm + Voss Industries, einem in Hamburg ansässigen Anbieter für Schiffskomponenten, vereinbart. Für die Übernahme von 100 % der Anteile wird SKF 80 Mio. Euro zahlen und dabei Nettoverbindlichkeiten/Cash im Wert von 18 Mio. Euro übernehmen, wie die deutsche SKF-Gesellschaft an Mittwoch mitteilt.

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Gezogener Blankstahl mit rundem und sechseckigem Querschnitt. Hauptkunden sind Automobilzulieferer. (Archiv: Vogel Business Media)
Schmolz + Bickenbach

Mehr Fertigungstiefe bei Blankstahl zum Vorteil der Kunden

Düsseldorf (jk) – Die Schmolz + Bickenbach Blankstahl GmbH vertieft die Fertigung bei Stab- und Drahtprodukten. So steht der Ausbau der Anarbeitung, Wärmebehandlung und Qualitätssicherung im Fokus der diesjährigen Investitionen. Grund ist die Herausarbeitung eigener Stärken. Bei Halbzeugprodukten aus Blankstahl hält der Trend zur Spezialisierung an. Dabei setzt Schmolz + Bickenbach auf das Endkundengeschäft. Rund 75% der etwa 130 000 t Stab- und Drahtprodukte, die im Durchschnitt jedes Jahr das Düsseldorfer Werk verlassen, gehen direkt an die Verarbeiter und nicht über Händler.

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Bildergalerien

Während das rechte Bild den austretenden Laserstrahl darstellt, ist auf der linken Aufnahme zu sehen, wie die Metalldampfwolke bei Messsignalen zu Störeffekten führen kann. (ZeMA)
ZeMa / Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

Bildgebende In-Prozess-Analyse beim Laserschweißen

Beim Laserschweißen sollen die Nähte eine gute und gleichbleibende Qualität besitzen. Daher wird die Nahtqualität durch aufwendige Post-Processing-Maßnahmen bestimmt. Ein Forschungsprojekt aus dem Saarland beschäftigt sich deshalb mit der Erfassung und Analyse von optischen Bilddaten von Laserschweißprozessen. Denn mit diesen kann die eindeutige Zuordnung zwischen Prozessparameter, -signalen und Schweißergebnis hergestellt werden.

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Beim Leichtbau sollte das Gesamtsystem im Vordergrund stehen. Damit zählt das Gesamtergebnis: Anstrengungen zur Gewichtseinsparungen an einer Tür können kontraproduktiv sein, falls andere Teile der Karosserie dafür umso schwerer werden. Sie können aber genauso gut zusätzliche Gewichtseinsparungen an anderer Stelle nach sich ziehen. In seiner Doktorarbeit hat Tobias Lüdeke eine Systematik entwickelt, um solche Konsequenzen frühzeitig berechnen zu können.  (pixelcaos - Fotolia / Adobe Stock)
CSI Entwicklungstechnik

Systematischer Leichtbau per Drag-and-Drop

Leichtbau zählt zu den wichtigsten Anforderungen in der Automobilentwicklung. Doch wieviel Gewicht tatsächlich eingespart wird, hängt stark von Erfahrung und Intuition der Entwickler und Konstrukteure ab. Geht der Mitarbeiter, geht ein Teil des Know-hows. Um das zu verhindern, entwickelt CSI Methoden, mit denen die Gewichtsreduzierung systematisch angegangen werden kann.

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Neun deutsche Unternehmen stellen auf den Tube Innovation Days in China alles für die Prozesskette der Rohrbearbeitung vor. (Bild: RSA)
Tube Innovation Days

Gebündelte Kompetenz zur Rohrbearbeitung und -herstellung

Vom Profilieren über Prüfen und Sägen bis hin zum reibungslosen Transport alles aus einer Hand: Dafür haben die Unternehmen Dreistern, Trumpf, Sema Systemtechnik, Foerster, RSA, Wafios, Fehr, Scheffer und Kluthe die Tube Innovation Days ins Leben gerufen. Im RSA-Showroom in Kunshan, in der Nähe von Shanghai, können sich Kunden und Interessenten am 15. und 16. April 2015 erstmalig zur gesamten Prozesskette in der Rohrherstellung und Rohrverarbeitung beraten lassen, wie RSA mitteilt.

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Ob für die Elektro- und Elektronikindustrie oder als Drahtfedern – Draht ist überall anzutreffen. Bild: Munde (Archiv: Vogel Business Media)
Drahtziehen

Tausend Jahre Drahtziehen in Deutschland

Obwohl Draht seit dem 11. Jahrhundert auf die gleiche Art und Weise hergestellt wird und die Industrie in den letzten Jahren hohen Schwankungen ausgesetzt war, ist die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Drahthersteller und -verarbeiter auch für die nahe Zukunft gewährleistet.

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