„Viele Rückverlagerungen wären vermeidbar gewesen, wenn vorher besser gerechnet worden wäre“, sagte Dr. Steffen Kinkel vom Fraunhofer-ISI. Bild: Itasse (Archiv: Vogel Business Media)
Standort Deutschland

Auch zu Hause wettbewerbsfähig produzieren

Die Verlagerung der Produktion aus Deutschland in Billiglohnländer kommt Unternehmen fast immer teurer zu stehen als gedacht. Schätzungsweise jede fünfte Verlagerung muss sogar wieder rückgängig gemacht werden. Die Kosten für einen Umzug können sich die Unternehmen aber von vorneherein sparen, wie die Veranstaltung „Produktion am Standort Deutschland – Erfolgsfaktoren und Erfahrungen“ der VDI-Initiative am Sitz von Rittal in Herborn gezeigt hat.

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Das Presshärten oder Warmumformen hat sich in den letzten Jahren im Karosseriebau etabliert; der Prozess ist prädestiniert für die Simulation.Bild: Audi (Archiv: Vogel Business Media)
Umform-Simulation

Software sichert Presshärten digital ab

Presshärten, auch Hot Forming genannt, ist ein relativ neues Verfahren der Umformtechnik, das sich in den letzten Jahren im Karosseriebau etabliert hat. Es bietet nach Einschätzung der Experten ein großes Entwicklungspotenzial, insbesondere für die virtuelle Prozessauslegung. Im Vergleich zum herkömmlichen Tiefziehen sind die Prozesse beim Presshärten sehr viel komplexer, da zur mechanischen Umformung noch der Einfluss der Temperatur kommt.

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Bild 1: Blechbiege- und Kümpelpressen von Siempelkamp bringen eine Presskraft von bis zu 10000 t auf. (Archiv: Vogel Business Media)
Pressentechnik

Biege- und Kümpelpresse für Dickblech nutzt Material optimal

Mit nur einem Pressenhub formt eine neue 8000-t-Presse vollständige Druckbehälterböden. Die hydraulische Großpresse, die derzeit von Siempelkamp gefertigt wird, ist sowohl für das Ziehen (Kümpeln) von Böden als auch für das Biegen der Halbschalen von Druckbehältern im Kraftwerksbau geeignet. Die vielfältig einsetzbare Anlage erzielt eine hohe Maßhaltigkeit der Druckbehälter und reduziert gleichzeitig die Herstellungskosten.

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