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Fronius bei Voestalpin Der neueste „kalte Lichtbogen“ überzeugt Automobilzulieferer

| Autor / Redakteur: Franz Joachim Roßmann / Peter Königsreuther

Mit der zweiten Generation des „kalten Lichtbogens“, den der CMT-Prozess bietet, lässt sich mit bisher unerreichter Qualität, einfach und prozesssicher robotergestützt schweißen, sagt Fronius. Der renommierte Stahlproduzent und Automobilzulieferer Voestalpine habe sich aufgrund der Vorzüge als Erster zum Einsatz des Verfahrens entschieden.

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Die zweite Generation des CMT-Prozesses von Fronius wurde jetzt von Voestalpin in der Schweißfertigung implementiert. Fronius betont, dass man damit auch bei kurzen Nähten deutliche Vorteile in Sachen Qualität und Produktivität genießen kann.
Die zweite Generation des CMT-Prozesses von Fronius wurde jetzt von Voestalpin in der Schweißfertigung implementiert. Fronius betont, dass man damit auch bei kurzen Nähten deutliche Vorteile in Sachen Qualität und Produktivität genießen kann.
(Bild: Fronius)

„Die zweite Generation des CMT-Prozesses stellt noch einmal einen echten Quantensprung gegenüber der Vorgängerversion dar, obwohl letztere bereits Schweißqualität und Prozesssicherheit auf höchstem Niveau geboten hat“, erläutert Michael Nowasz nach drei Monaten Serienproduktion rundum begeistert. Für den Leiter des Bereichs Fügen bei der Voestalpine Automotive Components Schmölln GmbH steht fest: „Wir haben die Qualität dank der zahlreichen Neuerungen und Weiterentwicklungen der TPS/i in Verbindung mit einem darauf zugeschnittenen CMT-Prozess nochmals spürbar angehoben und zudem unseren Handlungsspielraum beim Fügen deutlich vergrößert.“

Der richtige Rückzieher macht den Unterschied

Wie schon die Vorgängergeneration zeichnet sich der neue CMT-Prozess (Cold Metal Transfer) durch einen besonders niedrigen Wärmeeintrag und eine hohe Spaltüberbrückbarkeit aus. Dies wird durch eine besonders dynamische Regelung des Lichtbogens erreicht. „Hier unterscheidet sich der von Fronius gewählte Ansatz schon auf den ersten Blick von anderen, weil die Tropfenablöse beziehungsweise der Tropfenübergang nicht nur durch die Elektronik der Stromquelle gesteuert, sondern zusätzlich mechanisch unterstützt wird“, urteilt der Bereichsleiter. Dafür wird die Drahtelektrode mithilfe eines Push-Pull-Schweißbrenners immer genau dann ein Stück zurückgezogen, wenn der Strom sein Maximum erreicht hat und abgestellt wird. So wird ein besonders stabiler Lichtbogen erzeugt, der faktisch spritzerfrei arbeitet und auch höhere Schweißgeschwindigkeiten zulässt.

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