Bereits genormte Werkzeugschnittstellen polygoner Hohlschaftkegel (links), Steilkegel und Hohlschaftkegel. Bild: WZL (Archiv: Vogel Business Media)
Werkzeugmaschinenlabor WZL

Arbeitskreis Werkzeugschnittstelle gegründet

Das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen hat mit mehreren Unternehmen einen Arbeitskreis Werkzeugschnittstelle gegründet. Ziel ist es, Werkzeugschnittstellen und -spannsysteme hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Einsatzeigenschaften in verschiedenen Anwendungen (Dreh-/Fräs-/Bohrbearbeitung, automatischer/manueller Werkzeugwechsel) zu beurteilen und Optimierungsansätze aufzuzeigen.

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Bildergalerien

Firmenchef Joachim Hochstein: „Manche meinen, dass sich Nullpunkt-Spannsysteme nur für die Serienfertigung eignen. Wir beweisen das Gegenteil, denn als Einzelteilfertiger setzen wir das Nullpunkt-Spannsystem erfolgreich ein.“ Bilder: Hoffmann Group (Archiv: Vogel Business Media)
Nullpunktspannsystem

Rüstaufwand um 95% reduziert

Die Fünfachsbearbeitung stellt auch neue Anforderungen an Spannsysteme. So hat die Modellbau Hochstein GmbH lange Zeit nach einem zuverlässigen Spannsystem gesucht, um eine Fünf-Achs-Fräsmaschine für die Bearbeitung von Messlehren nutzen zu können. Der Durchbruch kam erst mit einem neuen Nullpunkt-Spannsystem – und damit auch eine deutliche Rüstzeiten-Reduzierung.

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Hydraulisch betätigtes Dehnspannfutter mit Druckanzeige und 70 mm Innendurchmesser zum Fräsen (a). Die Einstellung geschieht manuell (b). (Archiv: Vogel Business Media)
Hydraulik

Ölhydraulik erhöht Genauigkeit der Kraftdosierung bei Spannsystemen

Für hydraulische Spannsysteme spricht die genaue Kraftdosierung. Grund dafür ist die Ölhydraulik, die ein präzises Einstellen und Nachregulieren der Spannkräfte ermöglicht. So wird von Dehnspanndornen die Kraft über die gesamte Spannhülse hinweg gleich gehalten, auch bei abgestuften Querschnitten. Außer der Rüst- und Nebenzeitreduzierung beim Zerspanen ist damit auch mehr Flexibilität möglich.

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