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Dinse

Tage der offenen Tür bei Dinse waren voller Erfolg

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Der 29. und 30. Mai standen ganz im Zeichen der Dinse Open Days. Für zwei Tage öffnete der Hamburger Systemanbieter für Schweißtechnologie seine Türen für Kunden, Händler, interessierte Metallbauer und Studierende. .

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Live-Demonstration Twinn-Doppeldraht-MIGM/AG-Schweißen am Roboter.
Live-Demonstration Twinn-Doppeldraht-MIGM/AG-Schweißen am Roboter.
( Bild: Dinse )

Den Auftakt der Open Days von Dinse bildete der Live-to-weld-Erlebnis-Workshop „weld’n’grill“, zu dem am Vorabend junge Ingenieure und Nachwuchs-Schweißer eingeladen wurden. Nach einem Rundgang durch die Produktion fand beim lockeren Zusammen sein und freiem Schweißen ein reger Austausch statt.

Die Tage waren weit mehr als eine Veranstaltung mit Firmenrundgang und Produktpräsentation, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Auf dem Programm standen zahlreiche Fachvorträge zu aktuellen Aspekten der modernen Fügetechnologie in den Bereichen MIG/MAG, WIG und Laser. Hier kamen nicht nur Dinse-Experten zu Themen wie dem Schweißen von Feinkornstählen zu Wort – auch viele externe Referenten teilten ihr Wissen. So referierte Dr. Josephin Enz vom Helmholtz Zentrum Geesthacht über das Laser Schweißen mit Dinse-Systemen. Prof. Dr. Ing. Shahram Sheikhi von der Hamburger Hochschule der Angewandten Wissenschaften sprach über die Digitalisierung in der Schweißtechnik, Dr. Ing. Jörg Ahlgrimm von Hamburg Port Authority beleuchtete schweißtechnische Besonderheiten beim Brückenbau am Beispiel der Hamburger Retheklappbrücke.

Speed Dating mit Besuchern und Anwendern

In Masterclasses wurden einzelne Segmente des Dinse-Produktportfolios näher beleuchtet, innovative Projekte präsentiert und über die Fügetechnologie der Zukunft diskutiert, wie es weiter heißt. Erstmalig hatten die Teilnehmer aus dem In- und Ausland nicht nur die Möglichkeit, die Produktionsstätten von Dinse auf Rundgängen kennen zu lernen, sondern auch mit den verschiedenen Fachabteilungen wie Entwicklung, Konstruktion, Vertrieb, Service und Dokumentation ins Gespräch zu kommen und Einblick in deren Arbeit zu bekommen.

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Ein Highlight war nach Unternehmensangaben hierbei das „F&E Speed Dating“. An verschiedenen Stationen gab es für die Gäste die Gelegenheit, mit den Konstrukteuren über aktuelle Produktentwicklungen zu sprechen. Dabei ging es unter anderem um die Entwicklung von individuellen Sonderbrennern, neue Möglichkeiten hochpräziser Drahtförderung und die sukzessive Digitalisierung des manuellen Schweißens. Ergänzend stellte die Abteilung Forschung und Entwicklung exklusiv einige ihrer neuesten Prototypen vor.

Auch durften die Besucher, wie es heißt, schon vor dem offiziellen Verkaufsstart ein ganz neues Produktsegment von Dinse kennen lernen. Als Anbieter von Stromquellen für das automatisierte Schweißen hat sich das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits seit Jahren in der Branche etabliert. Ab dem letzten Quartal 2018 bringt Dinse erstmals auch Stromquellen für das manuelle MIG/MAG, MMA und WIG Schweißen auf den Markt. Diese wird es in verschiedenen Ausführung, Leistungsstufen und Prozessvarianten geben.

Robotervorführungen im Anwendungszentrum

In der Dinse-Akademie stand die praktische Erfahrung im Vordergrund: Ob MIG/MAG oder WIG, jeder Teilnehmer konnte sich Produktdemonstrationen anschauen oder aber die Stromquellen-Systeme selbst testen, wie es weiter heißt. Besonders das neue WIG-Heißdrahtsystem und die MPZ Neo mit Push-Pull Antrieb stießen auf reges Interesse, wie es heißt. Das Anwendungszentrum für automatisiertes Schweißen war der Schauplatz zahlreicher Robotervorführungen. Im Schweißlabor hatten die Besucher die Möglichkeit, das neue Twin-System für das Roboterschweißen mit Doppeldraht live erleben. Ein Fokus lag auch auf dem Thema Retrofitting. Es wurde demonstriert, wie sich ältere Roboteranlagen auf den neuesten Stand der Schweißtechnik bringen lassen.

„Uns war es eine große Freude, den Besuchern Einblicke in unsere Arbeit zu ermöglichen, zu zeigen, wie unsere Produkte entstehen und welche Visionen wir noch haben“, resümiert Torsten Lischke, Geschäftsführer von Dinse.

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