Trauriges aus Schweden Volvo reagiert wieder mit vielen Stellenstreichungen auf Krisenzeit

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Der von Geely kontrollierte schwedische Autobauer Volvo Cars streicht nach einem üblen Quartal mit einem neuen Sparprogramm weitere Tausende von Jobs. Hier mehr zur aktuellen Volvo-Lage ...

So ungefähr könnte es bald beim schwedischen Autohersteller Volvo aussehen! Denn das Management muss auf die derzeitige prekäre Lage reagieren, was rund 2.500 Stellen kosten kann ...(Bild:  KI-generiert)
So ungefähr könnte es bald beim schwedischen Autohersteller Volvo aussehen! Denn das Management muss auf die derzeitige prekäre Lage reagieren, was rund 2.500 Stellen kosten kann ...
(Bild: KI-generiert)

Der Volvo-Vorstandschef Hakan Samuelsson baut nach eigenem Bekunden weltweit rund 2.500 Stellen ab, um die jährlichen Ausgaben um rund fünf Milliarden schwedische Kronen (450 Millionen Euro) zu senken. Allein 2.000 Arbeitsplätze sollen in der schwedischen Heimat wegfallen, wie es weiter heißt. Einerseits würden Beraterverträge beendet und natürliche Weggänge genutzt. Andererseits sollen Mitarbeiter Abfindungsangebote erhalten. Der Grund: Im dritten Quartal rutschte Volvo unter anderem wegen der Krise in China tief in die roten Zahlen. Die Schweden lieferten demnach in den drei Monaten mit rund 141.300 Autos rund elf Prozent weniger Fahrzeuge aus. Der Umsatz rutschte um fast ein Viertel (auf 66,9 Milliarden Kronen) ab. Der Verlust vor Zinsen und Steuern lag bei über 500 Milliarden Euro – nach einem operativen Gewinn von 575 Millionen Euro noch ein Jahr zuvor. Unter dem Strich betrug der Verlust 513 Millionen Euro. Im letzten Vergleichszeitraum hatte Volvo noch einen Gewinn von etwa 400 Millionen Euro ausgewiesen.

Das Volvo-Schwächeln war abzusehen

Anfang Oktober hatte Samuelsson den Jahresausblick anpassen müssen: „Das dritte Quartal war sehr enttäuschend“, schrieb er nun in seinem Brief an die Aktionäre. Dabei habe sich nicht nur in China eine schwache Entwicklung ergeben, sondern auch in den USA. Und damit habe die Hälfte des Konzerns keinen Beitrag zum Gewinn geliefert. In China befindet sich der Markt für angestammte Premiummarken in einem ernsten Rückgang, schrieb Samuelsson. Der Volvo-Umsatz brach dort im Jahresvergleich um fast 50 Prozent ein. Aber auch die deutschen Hersteller Mercedes-Benz, BMW und die VW-Tochter Audi leiden bekanntlich in dem einstigen Wachstumsmarkt unter hoher Konkurrenz und sinkenden Preisen. In den USA belasteten Volvo den Angaben zufolge weiter sowohl die Einfuhrzölle auf EU-Produkte als auch wegfallende Kaufanreize für Autos mit Elektroantrieben. Samuelsson hatte bereits 2025 einen Jobabbau durchgezogen. Von ehemals 43.000 Beschäftigten im Vorjahreszeitraum waren in den ersten neun Monaten 2026 im Schnitt noch rund 39.300 bei Volvo beschäftigt.

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