Blume reist weiter Für vier VW-Werke ist die Zukunft noch immer unsicher

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Gestern in Wolfsburg erntete der VW-Vorstand Oliver Blume heftige Kritik für seine Sparpläne. Heute geht es nach Emden und Zwickau, wo einst auf E-Mobilität gesetzt wurde ...

Die Reise von VW-Chef Oliver Blume geht heute weiter, nachdem gestern in Wolfsburg getagt wurde, um über die Sparpläne zu reden. Die Ziele heute heißen Emden und Zwickau, die beide noch keine konkreten Verwendungsmöglichkeiten für die Zukunft in Aussicht haben ...(Bild:  Volkswagen)
Die Reise von VW-Chef Oliver Blume geht heute weiter, nachdem gestern in Wolfsburg getagt wurde, um über die Sparpläne zu reden. Die Ziele heute heißen Emden und Zwickau, die beide noch keine konkreten Verwendungsmöglichkeiten für die Zukunft in Aussicht haben ...
(Bild: Volkswagen)

Wie geht es weiter mit den VW-Standorten? Das ist in diesen Tage die große Frage, denn insgesamt neun außerordentliche Betriebsversammlungen sind geplant. Nach dem gestrigen Auftakt in Wolfsburg reist Volkswagen-Chef Oliver Blume heute nun nach Emden und Zwickau, bei denen die VW-Führung den dortigen Belegschaften Rede und Antwort zu den Sparmaßnahmen stehen soll. Die Produktionen in Ostfriesland und Sachsen stehen seit der Ankündigung weiterer Sparvorhaben Fokus. Und sie gehören nach Angaben der Konzernführung mit dem Werk für VW-Nutzfahrzeuge in Hannover und dem Audi-Werk in Neckersulm zu jenen VW-Standorten, für die es noch keine wettbewerbsfähige Nutzung für die 2030er-Jahre gibt. Blume kommentiert aber immer wieder: „Das heißt nun nicht, dass Werksschließungen kommen werden!“ Sein Ziel sei es, in den nächsten sechs bis zwölf Monaten, belastbare Perspektiven für alle Standorte zu schaffen. In Emden und Zwickau hatte VW in den vergangenen Jahren viel Geld in den Umstieg auf Elektromobilität investiert, doch dann kam es anders.

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