Additiver Dreiklang Fronius kombiniert die additive Fertigung mit Software und Automatisierung

Quelle: Fronius 4 min Lesedauer

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Ob Ersatzteil, Prototyp oder komplexes Einzelstück. Der Prozess Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM) gewinnt in der Industrie zunehmend an Bedeutung, sagt Fronius – und beweist das auf der Formnext ...

Hier sieht man, wie die Additive Cell von Fronius per WAAM-Prozess Lage für Lage ein Bauteil additiv fertigt. Auf der Formnext 2026 in Frankfurt am Main wird das System deshalb eins der Highlights sein, das vielen modernen Anforderungen genügen dürfte ...(Bild:  Fronius International)
Hier sieht man, wie die Additive Cell von Fronius per WAAM-Prozess Lage für Lage ein Bauteil additiv fertigt. Auf der Formnext 2026 in Frankfurt am Main wird das System deshalb eins der Highlights sein, das vielen modernen Anforderungen genügen dürfte ...
(Bild: Fronius International)

Die Anforderungen an moderne Fertigungsprozesse steigen kontinuierlich, registriert Fronius. Kürzere Entwicklungszyklen, höchste Materialeffizienz sowie wirtschaftliche Herstellung komplexer Geometrien dominieren das Geschehen. Von der Luft- und Raumfahrt über die Öl- und Gasindustrie bis hin zum Druckbehälterbau und dem Schienenfahrzeug- und Automobilsektor forderten maßgeschneiderte Einzellsysteme und schnell verfügbare Ersatzteile heraus. Genau dabei spielt die additive Fertigung ihre Stärken aus. Und per Metall-3D-Druck entstehen auch komplexeste Bauteile werkzeuglos. Die Komponenten halten im Vergleich zu üblichen Produktionsverfahren den Kostenaufwand deshalb bei kleinen Stückzahlen relativ gering. WAAM ermöglicht eine dezentrale, ortsunabhängige Fertigung ohne aufwändige Produktionsstraßen und ohne dabei wertvolles Material zu verlieren, merkt Fronius an.

Die kühle Art des Lagenaufbaus heißt CMT

Ausschlaggebend für eine additive Fertigung mittels Directed Energy Deposition-Arc (DED-Arc) in der gewünschten Qualität ist ein stabiler Schweißprozess, der einen gleichmäßigen Lagenaufbau garantiert. Besonders geeignet sei dafür das CMT Additive PRO, das auf dem von Fronius entwickelten CMT-Prozess basiert (Cold Metal Transfer). Dieser vergleichsweise kühle Kurzlichtbogen-Prozess überzeuge aufgrund seiner – im Vergleich zu anderen additiven Verfahren – hohen Abschmelzleistung bei geringem Wärmeeintrag. Die „CMT Additive PRO“-Kennlinien sind, wie es weiter heißt, speziell an die Anforderungen der additiven Fertigung angepasst. Features wie ein Abschmelzratenstabilisator, Pulsed Hotstart, CTWD-Messung (Contact Tip to Work Distance) und eine Leistungskorrektur ermöglichten dabei einen stabilen Prozess. Die Funktionen sorgten so für einen gleichmäßigen und vor allem planbaren Lagenaufbau über das gesamte Bauteil hinweg. Der Ausschuss und der Aufwand für etwaige Nacharbeiten reduzieren sich dabei enorm, heißt es von Fronius.

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