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Wälzlager und Lineartechnik aus einer Hand – NSK formt „European Industrial Business Unit“

| Redakteur: Jürgen Schreier

NSK hat die bisherigen Geschäftsbereiche Wälzlager und Lineartechnik in der „European Industrial Business Unit“ zusammengefasst. Die neue Geschäftseinheit wird von Dr. Jürgen Ackermann geleitet, den europaweiten Vertrieb verantwortet Dipl.-Ing. Volker Polonyi.

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Dr. Jürgen Ackermann, Managing Director der neuen „European Industrial Business Unit“ von NSK. Bild: NSK
Dr. Jürgen Ackermann, Managing Director der neuen „European Industrial Business Unit“ von NSK. Bild: NSK
( Archiv: Vogel Business Media )

Bisher waren die Produktbereiche der Wälzlager und der Lineartechnik in getrennten „Business Units“ organisiert, die weitgehend eigenständig am Markt agierten. Diese Zweiteilung wurde nun aus gutem Grund aufgegeben, denn „immer mehr Kunden setzen sowohl Wälzlager als auch Linearsysteme von NSK ein. Sie haben nun – nach dem Leitgedanken des ´One face to the customer´ – einen zentralen Ansprechpartner. Das vereinfacht die Zusammenarbeit“, kommentiert Dr. Jürgen Ackermann, Managing Director der neuen „European Industrial Business Unit“, die Neuroganisation.

Zusammenlegung bündelt Branchenkompetenz

Die Zusammenlegung der beiden Geschäftseinheiten erfolgte auch aus dem Grund einer stärkeren Kunden- und Branchenorientierung. Dipl.-Ing. Volker Polonyi, Geschäftsführer Vertrieb der European Industrial Business Unit: „Wir verfügen über sehr tiefes Branchen-Know-how in unseren Kernmärkten. In einigen dieser Branchen wie zum Beispiel dem Werkzeugmaschinenbau, der Stahlindustrie, der Montage- und Handhabungstechnik und der Lebensmitteltechnik kommen sowohl unsere Wälzlager als auch unsere Linearsysteme zum Einsatz und wir können unsere Branchenkompetenz nun besser bündeln.“

Engere Verzahnung im F+E-Bereich notwendig

Das geschieht auch vor dem Hintergrund, dass die Anforderungen an die Produkte immer höher werden, wie Dr. Jürgen Ackermann betont: „Unsere Engineering-Dienstleistungen und unsere Kompetenzen in Kerntechnologien wie Werkstofftechnik, Tribologie und Mechatronik sind immer stärker gefragt, die Zusammenarbeit mit den Entwicklungsabteilungen unserer Kunden wird stetig intensiver.“

In diesem Zusammenhang ist auch die Vergrößerung des „European Technology Centers“ in Ratingen zu sehen, das in den kommenden Monaten nochmals deutlich erweitert wird. Hier sind die europäischen Forschungs- und Entwicklungs-Aktivitäten von NSK konzentriert.

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