Yamazaki Mazak Deutschland

Weltpremiere: 2D-Schneiden erstmals mit Direkt-Diodenlaser

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mazaks neue Optiplex 3015 DDL mit 4 kW Leistung basiert auf Direkt-Diodenlaser-Technik und läutet, wie es heißt, die nächste Generation von Festkörperlasern für industrielle Schneidaufgaben an diversen Blechsorten ein. Mazak lädt ein zur Messepremiere nach Essen im m Rahmen der Cutting World 2018, die vom 17. bis 19 April stattfindet.
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Mazaks neue Optiplex 3015 DDL mit 4 kW Leistung basiert auf Direkt-Diodenlaser-Technik und läutet, wie es heißt, die nächste Generation von Festkörperlasern für industrielle Schneidaufgaben an diversen Blechsorten ein. Mazak lädt ein zur Messepremiere nach Essen im m Rahmen der Cutting World 2018, die vom 17. bis 19 April stattfindet. (Bild: Mazak)

Mazak präsentiert im Rahmen der Cutting World 2018, wie es heißt, mit der Optiplex DDL die weltweit erste für das 2D-Schneiden ausgelegte Laserschneidmaschine mit Direkt-Diodenlaser (DDL). Messe Essen in Halle 1A am Stand A20 vom 17. bis 19. April.

Die neue Optiplex 3015 DDL wartet mit 4 kW Leistung auf basiert laut Hersteller auf der Direkt-Diodenlaser-Technologie. Sie läute die nächste Generation von Festkörperlasern für industrielle Einsatzzwecke ein. Mit dieser Technik werde ein bisher im Laserschneiden nicht möglicher Leistungsgrad erzielt. Als „Revolutionär“ bezeichnet Mazak vor allem die Tatsache, dass sich die Optiplex DDL im Vergleich zum Schneiden per Faserlaser durch einen noch geringeren Energieverbrauch auszeichnet und das bei gleicher - wenn nicht sogar besserer - Schnittleistung. Deutlich besser schneide die Anlage aber vor allem im Hinblick auf die erreichbare Oberflächengüte ab – insbesondere beim Schneiden von mittleren und starken Blechdicken.

Direktes Diodenlaserschneiden unter Multikontrolle

Mazak habe bereits mit seinen Faserlaser-Schneidmaschinen überlegene Leistungsmerkmale und Funktionen anzubieten, die dem innovativen „Multi-Control“-Schneidkopf zu danken seien, mit dem sich die Laserstrahlmodalitäten in bestmöglicher Weise an das zu schneidende Material und die erforderliche Schneiddicke anpassen ließen. Die Optiplex DDL ist laut Mazak folglich ebenfalls mit einem „Multi Control“-Schneidkopf ausgestattet. Dieser gewährleiste außerdem bei einem Direkt-Diodenlaser, dass man in puncto Geschwindigkeit, Qualität und Effizienz das Maximum heraus holen könne.

Mit diesem Laser wird eine herausragende Schnittleistung erzielt, deren Vorzüge insbesondere dann zum Tragen kommen, wenn es um ultraschnelle Bearbeitung und allerhöchste Schnittgüte geht, wie Mazak betont. Die Direkt-Diodenlaser-Technik bringt aber nicht nur im Hinblick auf den geringeren Energieverbrauch Vorteile, der im Vergleich zum Faserlaser um einige Prozentpunkte tiefer liegt, sondern noch weitere Pluspunkte für den Anwender, wie es weiter heißt. Dazu gehörten etwa eine höhere Oberflächenqualität und höhere Schnittgeschwindigkeiten; insbesondere an Blechen geringer Stärke, bei denen mit vergleichendem Blick auf den Faserlaser mit einem durchschnittlichen Anstieg des Speeds von rund 15 % gerechnet werden dürfe.

Punktet auch bei reflektierenden Kupferblechen

Was die schneidbare Blechstärke betrifft, so erreicht der Direkt-Diodenlaser eine bessere Schnittleistung als der CO2-Laser und ist was die Blechdicken betrifft etwa mit dem Faserlaser auf Augenhöhe, erklärt Mazak. In einigen Fällen, so zum Beispiel an stark reflektierendem Material, überteffe er diesen aber sogar. Aufgrund der besonderen Merkmale des von Laserdioden erzeugten Laserstrahls und der geringeren Empfindlichkeit bei reflektierenden Werkstücken könne die Optiplex DDL Kupferbleche mit einer Stärke bis 12 mm schneiden. Ein Faserlaser, merkt Mazak an, der mit der gleichen Leistung, also 4 kW arbeitet, kann hingegen nur 8 bis 10 mm dicke Kupferbleche schneiden.

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