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Data M Software

Werkzeuge für das Walzprofilieren und die Rohrherstellung

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Data M stellt auf der Tube 2008 in Düsseldorf die neue Version der Finite-Elemente-Simulation für den Rollform-Prozess – Copra FEA RF 2009 vor.

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Beispiel eines Modells mit Reibung und rotierenden Rollen.Bild: Data M
Beispiel eines Modells mit Reibung und rotierenden Rollen.Bild: Data M
( Archiv: Vogel Business Media )

„Als Mitte der Neunziger des letzten Jahrhunderts die ersten Schritte in der Entwicklung gemacht wurden, träumten wir noch davon, was die Simulationstechnologie eines Tages leisten sollte. Heute sind diese Träume wahr geworden“, konstatiert Dipl.-Ing. Albert Sedlmaier, Geschäftsführer der Data M Software GmbH. Heute hilft Copra FEA RF, den Rollform-Prozess zu verstehen, Probleme zu verfolgen und eine zielgerichtete Optimierung zu machen. Selbstverständlich entwickelt sich auch die Rollform-Technologie weiter, so dass auch in Zukunft die Funktionalität der FEA-Software noch erweitert wird.

Copra RF 2009 erscheint in einer neuen Ausgabe und mit einer Vielzahl an neuen Möglichkeiten für die Simulation von rollgeformten Rohren und Profilen. Diese neue Version liegt näher an der Realität als alle bisher dagewesenen Simulations- und Analyse-Software.

Analyse-Software und Konstruktionspaket verbessert

Aber nicht nur die FE-Analyse-Software, sondern auch das bekannte Konstruktionspaket Copra RF ist verbessert worden. Ein Beispiel ist die Handhabung der Linealeinformungsfunktionen und die Schnittstellen zu 3D-CAD/CAM-Systemen.

Bis zur Version 2007 arbeitete Copra FEA RF noch ohne Berücksichtigung der Reibung und die Rollen waren fest. Dies hatte Vorteile in der Beurteilung der Qualität der Konstruktion, aber zusätzliche Aspekte, wie eine Vergrößerung des treibenden Durchmessers, Längsdehnungen oder Lochänderungen im Band durch unterschiedliche Geschwindigkeiten, wurden nicht berücksichtigt. Mit Copra FEA RF 2009 ist es nun möglich, automatisch ein FEA-Modell mit rotierenden Rollen und Reibung zu erzeugen.

Die Berechnung einer Simulation mit rotierenden Rollen und Reibung ist speziell bei dünnwandigen Rohren interessant, bei denen es einen großen Unterschied machen kann, wenn eine Station etwas zu stark schiebt und der kontinuierliche Zug im Band nicht über die komplette Anlage erreicht werden kann.

Eine einfache Ermittlung der Verteilung der auftretenden Kräfte, beispielsweise in den Haupt- und Zwischengerüsten, aber auch in den Messer- und Kalibriergerüsten, ist durch die Anzeige der Kräfte durch Pfeile gegeben.

Data M Software GmbH, Halle 6, Stand A18

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