Yamazaki Mazak Werkzeugmaschinenkapazität um 25% erweitert

Redakteur: Ken Fouhy

Birmingham (kf) – Pünktlich zum 20jährigen Jubiläum seines britischen Werkes hat der japanische Werkzeugmaschinen-Primus Yamazaki Mazak die Produktionskapazität seiner Fabrik in Worcester, England, um 25% auf 150 Maschinen pro Monat ausgebaut. Die Fabrikfläche wurde in diesem Jahr um 4000 m2 auf insgesamt 29.000 m2 erweitert.

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Mazak-Vorstand Tomohisa Yamazaki bedankt sich bei Baron Walker of Worcester, der als britischer Minister und Staatssekretär die Gründung der Mazak-Produktions-stätte vor 20 Jahren in Worcester erheblich gefördert hat. Bild: Xyxyxyxyxyx
Mazak-Vorstand Tomohisa Yamazaki bedankt sich bei Baron Walker of Worcester, der als britischer Minister und Staatssekretär die Gründung der Mazak-Produktions-stätte vor 20 Jahren in Worcester erheblich gefördert hat. Bild: Xyxyxyxyxyx
( Archiv: Vogel Business Media )

In dem neuen Produktionstrakt wurden drei Laserschneidanlagen vom Typ Mazak HyperGear 510 installiert sowie sieben Blechbiegemaschinen (davon vier neue) und die komplette Schweißerei mit 30 Arbeitsstationen untergebracht. So werden 150 Tonnen Blech im Monat für die 25 WZM-Modelle, die in Worcester hergestellt und montiert werden, verarbeitet.

Eigene Werkzeugmaschinen machen Fabrik zum Showroom

Im spanenden Bereich der Fabrik wurde eine neue Variaxis 500 mit 20 Palletenplätzen für die 5-Achs-Bearbeitung installiert. Zwei neue Integrex E-500HS Maschinen zeigen, was im Bereich der mannlosen Bearbeitung heute möglich ist - getreu dem Mazak-Motto, die eigene Fabrik zum Hightech-Showroom zu machen. Ausgerüstet mit einem Fanuc-Roboter zur Bestückung und Teilentnahme können hauptsächlich Spindeln auf den Maschinen bis zu 720 Stunden lang mannlos hergestellt werden.

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Eine neue Portalmaschine vom Typ Versatech V100N, die derzeit in Betrieb genommen wird, ergänzt die Schwerzerspanungsmöglichkeiten der Fabrik. Kern der Zerspanung in Worcester bleibt aber ein im Jahr 2001 installiertes Flexibles Fertigungsstystem (FMS), bestehend aus fünf horizontalen Bearbeitungszentren vom Typ FH8800 und einem Pufferlager mit 165 Palettenlagerplätzen.

Worcester ist eine von vier Mazak-Fabriken außerhalb Japans - die anderen sind in Singapur, USA und China. Dabei waren es sowohl die britische Wirtschaftsförderung für FMS-Fabriken als auch der persönliche Einsatz der damaligen Premierministerin Margaret Thatcher, die vor 20 Jahren bei der Wahl des europäischen Standortes für die Mazak-Fabrik für Worcester den Ausschlag gegeben haben – und gegen den deutschen Mitkonkurrenten Göppingen.

Inzwischen arbeiten 340 Mitarbeiter in der Produktion in Worcester. 90% der Produktion wird exportiert und etwa 45% der von Mazak in Europa verkauften Maschinen stammen aus dem englischen Werk.

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