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Fraunhofer-Institut IPA Westkämper geht - Produktionstechnik maßgeblich geprägt

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Prof. Engelbert Westkämper, der mehr als 16 jahre die Geschicke des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart leitete, wurde in den Ruhestand verabschiedet. Seine Nachfolge treten Prof. Alexander Verl und Prof. Thomas Bauernhansl an.

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Stabübergabe am IPA: Prof. Engelbert Westkämper mit seinen Nachfolgern Prof. Alexander Verl (l.) und Prof. Thomas Bauernhansl (r.). (Bild: Kuhn)
Stabübergabe am IPA: Prof. Engelbert Westkämper mit seinen Nachfolgern Prof. Alexander Verl (l.) und Prof. Thomas Bauernhansl (r.). (Bild: Kuhn)

Prof. Engelbert Westkämper geht von Bord des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) in Stuttgart. Über 16 Jahre leitete Westkämper die Geschicke des renomierten und industrieorientierten Instituts. Als Nachfolger von Prof. Hans-Jürgen Warnecke ins Boot geholt hinterließ Westkämper in all den Jahren seine Spuren.

Klangvoller Name in der Fertigungswirtschaft

„Wir haben in meiner Zeit doch einige wichtige Dinge vorangebracht und damit die Industrie mit zahlreichen Projekten unterstützt – gerade in Krisenzeiten“, konstatierte Westkämper. Der scheidende Leiter Westkämper lässt ein Fraunhofer-IPA zurück, das sich in allen Belangen der modernen Produktionstechnik in der Industrie einen Namen gemacht hat. Seine Nachfolge treten an: Prof. Alexander Verl sowie der Neue, Prof. Thomas Bauernhansl, der vor einigen Monaten als Leiter des Fraunhofer-IPA berufen wurde.

Der aus dem Odenwald stammende Bauernhansl nahm seinen Weg aus der Industrie zum Forschungsinstitut. Zuletzt war er bei Freudenberg als Geschäftsführer für den Bereich Werkzeugbau verantwortlich. Fraktal, wandlungsfähig, nachhaltig – so ist der Weg zur ganzheitlichen Fabrik, der durch die Professoren Warnecke (fraktal), Westkämper (wandlungsfähig) und Bauernhansl (nachhaltig) bestimmt wurde oder werden wird.

Auftragsforschungsanteil liegt bei 55%

„Der Leistungen von Warnecke und Westkämper bewusst, habe ich mir große Vorbilder ausgewählt“, so Bauernhansl. Leiten werden ihn dabei die 11 Thesen zur Zukunft von produzierenden Unternehmen und ein Budget von rund 40 Mio. Euro mit einem Auftragsforschungsanteil von etwa 55%.

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