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Wirtschaftliche Wege vom Rohrbiegen bis zur Rohrreinigung

| Redakteur: Monika Zwettler

Die Anforderungen bei der Herstellung von Hydraulik-Verrohrungssystemen sind hoch, beispielsweise dürfen die Bögen nur wenig ovalisiert sein und meist wird in Kleinserien gefertigt. Präzise Passgenauigkeit garantiert sichere Dichtungssysteme und Sauberkeit sorgt für funktionsfähige Gesamtsysteme. Lösungen dafür präsentiert Transfluid Maschinenbau nach eigener Aussage auf der Hannover-Messe 2011.

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Auf der Hannover-Messe 2011 zeigt Transfluid Maschinen für die Herstellung von Rorverbindungssystemen. Bild: Transfluid
Auf der Hannover-Messe 2011 zeigt Transfluid Maschinen für die Herstellung von Rorverbindungssystemen. Bild: Transfluid
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der speziell entwickelten Software t control will das Unternehmen Voraussetzungen für eine effiziente Rohrbearbeitung schaffen: Die angepasste Software ermöglicht es, Koordinaten und Prozessdaten direkt aus dem jeweiligen CAD-Programm online einzulesen und zu verarbeiten.

Rohrbiegemaschinen mit kurzen Rüstzeiten

Im Zusammenspiel mit den Werkzeug-Schnellwechselsystemen der Biegemaschinen (t bend) werden kurze Rüstzeiten im unteren einstelligen Minutenbereich ermöglicht, heißt es. Überlängen, die beispielsweise benötigt werden, um Endenumformungen am Rohr anbringen zu können, werden dabei automatisch berücksichtigt. Von Anfang an werden grobe Verschmutzungen im System vermieden und Zuschnitte bis zu einem Rohrdurchmesser von 30 mm präzise und spanlos getrennt.

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Die weitere Vorgehensweise ist abhängig von der Auswahl des jeweiligen Verbindungssystems. Verwendet man Schneidringe, können diese problemlos aufgezogen werden, während die CNC-Biegemaschine das folgende Rohr biegt. Die Schneidring-Vormontagegeräte sind so kompakt aufgebaut, dass alle Biegegeometrien verarbeitet werden können, teilt das Unternehmen mit.

Rohrbeschichtung beim Umformen bewahren

„Kommen Rohrendenumformungen als Verbindungssysteme zum Einsatz, ist es sinnvoll, Rohre bereits vor dem Biegevorgang beidseitig zu bearbeiten. Das heißt erst umformen und anschließend biegen“, erläutert Transfluid-Geschäftsführer Gerd Nöker. Hier sehe man bei Transfluid wesentliche Vorteile, weil diese Rohrumformmaschinen meist weniger kompakt sind und längere Spannflächen benötigen. „Wenn erst geformt wird, können bei den Umformanlagen Spannbacken ohne Sägeverzahnung eingesetzt werden. Die Beschichtung der Rohre bleibt dadurch bewahrt“, betont Nöker.

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