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Kuka Systems Zuverlässige Schweißmaschinen schaffen eine dauerhafte Verbindung

| Autor / Redakteur: Josephin Schmidt / Stefanie Michel

Das unlösbare Verbinden von Bauteilen ist nicht selbstverständlich. Damit die unterschiedlichsten ferromagnetischen Werkstoffe sicher gefügt werden, wurden neuartige Maschinengenerationen entwickelt. Ganz gleich ob Stahl- oder Gussteile – die Schweißmaschinen bieten die Voraussetzungen für langlebige Verbindungen.

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Beim Magnetarc-Prozess zündet der Schweißstrom den Lichtbogen mithilfe des Schutzgases. (Bild: Kuka Systems)
Beim Magnetarc-Prozess zündet der Schweißstrom den Lichtbogen mithilfe des Schutzgases. (Bild: Kuka Systems)

Nicht nur die Automobilindustrie vertraut den Magnetarc-Schweißmaschinen. Auch in der Baumaschinenbranche sowie in den Zulieferbereichen haben die Maschinen made by Kuka Systems Einzug gehalten – denn sie sind der Garant für hundertprozentige Qualität bei der Herstellung von sicherheitsrelevanten Bauteilen wie Achsen, Gelenk- und Antriebswellen.

Es gibt wohl kein zweites Verfahren, das schneller und zugleich sicher Bauteile fügt, die dauerhaft höchsten Belastungen widerstehen müssen. Gerade dann wenn unterschiedliche Materialien verwendet werden, wie Guss- und Stahlteile, ist ein Fügeprozess auf herkömmliche Art und Weise, wie beispielsweise Schutzgasschweißen, nur bedingt möglich.

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Lichtbogenschweißen der Bauteile liegt im Millisekundenbereich

Die Schweißzeit der Bauteile bei den Kuka-Systems-Magnetarc-Schweißmaschinen liegt zum Vergleich im Millisekundenbereich. Diese Art des Lichtbogenschweißens sorgt für einen spritzarmen Prozess, sodass der Prozessraum so gut wie partikelfrei bleibt – eine Bauteilnachbearbeitung entfällt hierdurch.

In der ersten Phase des Schweißens spannt man zwei Werkstücke in die Maschine ein, die miteinander verbunden werden sollen. Diese werden so aneinander gefahren, dass die beiden Werkstücke Kontakt haben. Im zweiten Schritt wird das Schutzgas zu- sowie der Schweißstrom eingeschaltet, der den Lichtbogen zündet. In der dritten Phase rotiert der Lichtbogen durch eine wassergekühlte Magnetspule, sodass die Stoßflächen sich gleichmäßig am kompletten Schweißquerschnitt erwärmen.

Die geteilte Spule ermöglicht unter anderem zeitsparendes Be- und Entladen von oben. Die Präzisionsspanntechnik mit bauteilspezifischen Wechseleinsätzen lässt die rasche Umrüstung auf verschiedene Bauteildurchmesser und Geometrien zu.

Maschinen schweißen Bauteile ohne Verzug

In der letzten Phase werden die angeschmolzenen Stoßflächen mittels Stauchkraft aufeinandergepresst. Der Vorteil an diesem Schweißprozess ist, dass es hierbei keinen Bauteilverzug gibt. Auch können rotationsunsymmetrische Bauteile miteinander verbunden werden.

Alle Schweißverbindungen werden Zug- und Belastungstests unterzogen. Wobei immer der Grundwerkstoff statt der Schweißnaht den Test nicht bestanden hat. Jede Kuka-Magnetarc-Maschine arbeitet mit der maximalen, werksseitig vertieften Präzision. Die Schweißnaht wird in Echtzeit geprüft und in der PCD (Parameterkontrolle und Dokumentationssystem) dokumentiert.

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