Werkstückpositionierung Aufnahmebolzen – Im Handumdrehen liegen Werkstücke richtig!

Redakteur: Peter Königsreuther

Anschraubbar oder mit Kugelansatz, kommen neue Aufnahmebolzen von Erwin Halder jetzt zum Anwender. Unkompliziert kann man damit Bauteile vorpositionieren, um sie dann wie auch immer zu bearbeiten.

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Stets richtig positioniert! Im Handumdrehen sollen mit den neuen Erwin-Halder-Aufnahmebolzen Werkstücke für die Bearbeitung exakt liegen.
Stets richtig positioniert! Im Handumdrehen sollen mit den neuen Erwin-Halder-Aufnahmebolzen Werkstücke für die Bearbeitung exakt liegen.
(Bild: Erwin Halder)

Richtig positioniert, ist halb gespannt, lautet der Leitsatz den die Erwin Halder KG bezüglich der neuen Aufnahmebolzen vertritt. Denn sie positionieren im Handumdrehen Werkstücke in einer bestimmten Richtung, um dieselben danach exakt spannen und bearbeiten zu können. Um ein Werkstück mit den neuen Aufnahmebolzen schnell und einfach zu positionieren, benötigt es nur zwei Bohrungen mit dem jeweiligen Passmaß, heißt es. Es müssten bei jedem Bolzentyp jeweils eine zylindrische beziehungsweise kugelige und eine abgeflachte Bohrung eingebracht werden. Und zwar im selben Abstand wie die beiden Bohrungen in den Maschinentisch respektive in der Vorrichtung.

Dann stülpt man das Werkstück mit der ersten Bohrung über den runden Bolzen und klappt es dann über den abgeflachten Bolzen in die zweite Bohrung, erklärt der Hersteller. Wegen der abgeflachten Seiten würden Toleranzen ausgeglichen und das Werkstück ließe sich einfach positionieren. Die zylindrischen Auflagebolzen könnten zudem als Auflage, Aufnahme oder Anschlag verwendet werden. Die Aufnahmebolzen nach DIN 6321 werden aus gehärtetem und geschliffenem Werkzeugstahl gefertigt und sind gemäß der Norm in Durchmessern von 6 bis 25 mm erhältlich, so Halder.

Mit Kugelansatz ist die Anwendung noch leichter

Zusätzliche Sicherheit böten die anschraubbaren Aufnahmebolzen aus gehärtetem, brüniertem und geschliffenem Einsatzstahl. Sie können von oben oder von unten mit einer Schraube befestigt werden. Das garantiere, dass die Bolzen nicht mit dem Werkstück aus dem Maschinentisch beziehungsweise der Vorrichtung herausgezogen würden. Sie sind ebenfalls in Durchmessern von 6 bis 25 mm erhältlich.

Wer die Werkstücke noch leichter einlegen möchte, sollte zu den Aufnahmebolzen mit Kugelansatz greifen, denn die kugelige Form verhindert das Verkanten der Werkstücke. Die Aufnahmebolzen mit Kugelansatz gibt es mit und ohne Absatz. Das hängt aber von der Ausführung im Durchmesserbereich von 7 bis 50 mm ab. Anwender haben die Wahl zwischen gehärtetem, brüniertem und geschliffen Werkzeugstahl und geschliffenem respektive flächengehärtetem rostfreien Stahl (1.4305). Letztere Ausführung eigne sich besonders für Aufnahmebolzen, die in der Maschine verbleiben sollen.

Was es nicht gibt, wird halt gebaut!

Mit den verschiedenen Ausführungen und Größen sollen Anwender für (fast) alle Fälle den richtigen Aufnahmebolzen im Sortiment finden. Und ist doch mal nicht das Passende dabei, könnten bei Halder auf Anfrage auch Sonderausführungen konstruiert und gefertigt werden.

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