Produktdatenmanagement

Automatische Klassifikation von Bauteildaten

Seite: 2/4

Anbieter zum Thema

Ähnlichteil-Suchen zeigen nur einen Ausschnitt der relevanten Objekte und bieten daher suboptimale Ergebnisse. Das Konstruktionswissen und die Expertise des Unternehmens werden unzureichend genutzt und entscheidende Produktivitätsressourcen vergeudet. Eine bereinigte und strukturierte CAD-Datenbank gehört also zu den Top-Prioritäten jeder Wiederverwendungs-Strategie.

Firmenspezifische Klassifikation im direkten Dialog

Da die manuelle Neustrukturierung meist an der Informationsmenge scheitert, bietet die Simus Systems GmbH einen effizienten Ausweg. Für den Aufbau einer Klassifikation und der anschließenden automatischen Aufbereitung entwickelte sie einen datengetriebenen Ansatz, der in kurzen firmenspezifischen Projekten umgesetzt wird. Unternehmen erhalten eine maßgeschneiderte, fehlerfreie Datenstruktur, die den Konstrukteuren keinerlei Aufwand abfordert und auch in der Zeit nach dem Projekt leicht zu pflegen ist.

Die Untersuchung der vorhandenen CAD- und ERP-Daten erfolgt mit der speziell dafür entwickelten Software Simus Classmate. Sie werden nach klassifikationsrelevanten Inhalten – bei 3D-CAD-Modellen beispielsweise Geometrie- und Meta-Daten – durchsucht und ausgewertet. Anhand der Ergebnisse erstellt Simus Systems einen detaillierten Projektplan mit Kosten- und Zeitabschätzung.

Internen Suchvorgänge werden analysiert, die gewünschten Ergebnisse definiert

In einem zweiten Schritt erarbeiten Projektingenieure von Simus Systems mit dem Kunden eine Soll-Struktur der Klassifikation. Die internen Suchvorgänge werden analysiert, die gewünschten Ergebnisse definiert sowie sinnvolle Gruppierungen von ähnlichen Objekten bestimmt. Neben der Definition findet gleichzeitig die Umsetzung der Daten in die Klassifikation statt, was eine kurze Laufzeit für das Gesamtprojekt ergibt. Anschließend werden gemeinsam die Standards zur Strukturierung von Artikelbezeichnungen festgelegt, wie etwa die Terminologie oder die Bemaßungseinheiten. „Das Projekt erfordert vergleichsweise geringen Zeitaufwand und bietet ein fehlerfreies Resultat – und das bei unserem nicht unerheblichen Datenbestand“, sagt Manuela Kettler-Gawlich, Leiterin Prozessoptimierung bei Rösler Oberflächentechnik.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:339606)