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Hartnäckigkeit führt bei neuem Messsystem zum Erfolg
Wenn man etwas Neues entwickelt, muss man auch Rückschläge in Kauf nehmen. Bei der Entwicklung des neuen Messsystems war das nicht anders. So führte der erste Ansatz mit integrierten Messuhren nicht ans gewünschte Ziel, denn das zu prüfende Bauteil war so labil, dass sich die Werte der einzelnen Messpunkte bei verschiedensten Messungen veränderten. Und auch eine Fehlbedienung des Systems durch einen Werker war nicht ausgeschlossen.
Der Einsatz von induktiven Sensoren erfüllte ebenfalls nicht die Anforderungen. Außerdem erschien dieser Ansatz im Hinblick auf ein System, das über lange Zeit zuverlässig arbeiten sollte, als zu unsicher.
Letztlich halfen die von IPF Electronic empfohlenen Laserdistanzsensoren, die schließlich Ende 2011 Schneider zu einem Durchbruch verhalfen. Anfang 2012 konnte das erste System unter der Markenbezeichnung „MS-Lasermess-“ vorgestellt werden.
Messsystem arbeitet modular, berührungslos, genau, schnell
Bei dem Gerät handelt es sich um ein modulares Messsystem, das in eine Prüflehre integriert ist. Das System misst an einem Messpunkt oder mehreren Messpunkten die zulässigen Höchst- und Mindestmaße eines Prüflings mit einer Genauigkeit bis 0,01 mm berührungslos. Zum Einsatz kommen dabei die Laserdistanzsensoren der Baureihe 1800 von IPF Electronic, die je nach Kundenanforderungen oder Anzahl der Messpunkte auf Halterungen um das zu prüfende Bauteil positioniert werden (Bild 1).
Die Sensoren verfügen über einen Messbereich bis 120 mm und liefern mit den integrierten Mikrocontrollern ein präzises, zur gemessenen Distanz proportionales Ausgangssignal. Die Signale werden an von Modellbau Schneider eigens entwickelte Messboxen (Bild 2 – siehe Bildergalerie) übertragen und ausgegeben, wobei sich an jede Messbox bis zu vier Laserdistanzsensoren anschließen lassen.
Prüfergebnisse werden über Messboxen sofort sichtbar
Die Prüfergebnisse werden für den Bediener des Systems über die Messboxen auf verschiedenste Weise visualisiert. So ist durch integrierte grüne sowie rote LED unmittelbar ersichtlich, ob ein Messwert innerhalb oder außerhalb der programmierten Grenzwerte liegt. Darüber hinaus kann der Bediener über eine Diodenanzeige mit Pfeildarstellung sofort sehen, ob sich die Abweichungen der Messungen in Bezug auf die Grenzwerte nach oben respektive nach unten bewegen. Eine weitere, ebenfalls in die Messbox integrierte Anzeige gibt außerdem die Ergebnisse zu den einzelnen Messpunkten als Zahlenwert aus.
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