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Werkzeugmaschinen

CNC-Maschine bedient und reinigt sich selbst

| Autor/ Redakteur: Karl Bauch / Reinhold Schäfer

CNC-Maschinen verfügen bereits heute über 95% der Fähigkeiten, die ein Roboter benötigt. Für eine beispiellos wirtschaftliche Automation werden lediglich geeignete Werkzeuge zum Handhaben, Reinigen und Kennzeichnen sowie ein einfacher Werkstückspeicher benötigt. Ein neues Automatisierungs-System erfüllt diese Forderungen.

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Bild 1: Trends im Bereich der Werkzeugmaschinen hin zu schnellem Werkzeugwechsel fordern von der Maschine, Bauteile zu handhaben, zu wenden und diese komplett und selbstständig zu bearbeiten. Bilder: NC-Automation
Bild 1: Trends im Bereich der Werkzeugmaschinen hin zu schnellem Werkzeugwechsel fordern von der Maschine, Bauteile zu handhaben, zu wenden und diese komplett und selbstständig zu bearbeiten. Bilder: NC-Automation
( Archiv: Vogel Business Media )

Die aktuellen Entwicklungen und Trends im Bereich der Werkzeugmaschinen hin zu schnellem Werkzeugwechsel, zu einfacher Programmierung und zur Vier- oder Fünf-Achs-Bearbeitung fordern von der Maschine geradezu, Bauteile zu handhaben, zu wenden und diese somit komplett und selbstständig zu bearbeiten (Bild 1). Und genau diese Arbeiten lassen sich mit der nun vorgestellten Automatisierungslösung durchführen, wie die Bilder 2 und 3 zeigen.

Im Vergleich zu Robotern hat das vorgestellte System erhebliche Vorteile, was Raumbedarf, Investitionskosten und Zugänglichkeit der Maschine betrifft. Mit einem Greifbereich von 0,5 bis 500 mm und einem zulässigen Werkstückgewicht von 1 g bis 60 kg wird mit den Handhabungswerkzeugen der NC-Automation ein Einsatzbereich abgedeckt, der größer ist als bei den meisten Robotern. Von Vorteil ist auch, dass keine Verquickung zweier unterschiedlicher Maschinensteuerungen notwendig ist und der Bediener lediglich für eine Steuerung ausgebildet und trainiert werden muss.

Flexible Lösungen zur Automation sind möglich

Flexible Lösungen zur Automation einzelner aber auch zur Verkettung mehrerer Werkzeugmaschinen sind durch die modular aufgebauten und patentierten Komponenten gut möglich. Die Werkstückspeicher werden lediglich über Maschinen(M)-Befehle mit der Werkzeugmaschine verknüpft. Sie bringen die Bauteile in den Greifbereich der Maschinenspindel.

Die adäquat zu Zerspanungswerkzeugen eingesetzten Handhabungswerkzeuge sind modular aufgebaut und für unterschiedlichste Maschinenanschlüsse geeignet. Sie verfügen über eine Ausgleichsfunktion in bis zu vier Achsen, so dass selbst Rohteile exakt gegen Anschläge positioniert werden können. Und sie haben einen Überlastschutz, der schwerwiegende Beschädigungen der Spindel und des Werkzeuges auch im Crashfall verhindert.

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