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Bauteilsauberkeit

Der Partikelverunreinigung auf der Spur

| Autor/ Redakteur: Doris Schulz / Josef-Martin Kraus

Die Bauteilsauberkeit ist nicht nur ein Qualitätskriterium der Teilereinigung, sondern auch der Bauteilmontage und -lagerung. Gerade nach einer Teilereinigung können Schmutzpartikel auf Oberflächen die Bauteilfunktion beeinträch-tigen oder gar zum Bauteilausfall führen. Um dies zu vermeiden, hat Clean Controlling ein einfach zu handhabendes Prüfwerkzeug entwickelt.

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Der Partikelstempel ermöglicht eine einfache und sichere Sauberkeitskontrolle bei Gefahr einer Partikelverunreinigung auf Bauteilen, in Montageprozessen, Fertigungsumgebungen und Verpackungen.
Der Partikelstempel ermöglicht eine einfache und sichere Sauberkeitskontrolle bei Gefahr einer Partikelverunreinigung auf Bauteilen, in Montageprozessen, Fertigungsumgebungen und Verpackungen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ging es bei der „technischen Sauberkeit“ vor Kurzem nur um Partikelverunreinigungen auf Bauteilen, betrifft dieses Thema inzwischen auch Montage, Lagerung und Transport von Werkstücken. Denn insbesondere in Fügeprozessen wie Schrauben, Sicken, Einpressen oder Nieten entstehen Partikel, die sich auf funktionsrelevanten Bauteiloberflächen ablagern und später Schäden verursachen können.

Auch Schmutz, der von Fahrwegen aufgewirbelt wird, sich auf Lagerflächen sowie in Behältern und Verpackungen befindet, stellt eine Gefahrenquelle dar. Die Anforderungen an eine sauberkeitsgerechte Produktion untersuchte der Industrieverband „Montsa“ (Montagesauberkeit), die Ergebnisse sind im Gelbdruck des VDA-Bands 19, Teil 2 veröffentlicht worden.

Partikelmonitoring – schnell und zuverlässig

Dieser Leitfaden stellt unter anderem Methoden für Partikel-ist-Analysen von Oberflächen in der Montage vor. Dazu zählt auch der Partikelstempel der Clean Controlling GmbH, Liptingen. Mit diesem patentierten Stempeltest lassen sich Untersuchungen einfach und schnell sowie ohne aufwendige und zeitintensive Nassextraktion durchführen.

Dafür wird der Partikelstempel aus seiner Halterung entnommen, die Schutzfolie vom 40 mm messenden Klebepad abgezogen und dieses auf die Extraktionsstelle gedrückt. Durch die Ausstattung mit einem Federelement sowie einem gehäuseintegrierten Anschlag erfolgt jede Probenahme mit identischem, definiertem Anpressdruck über die gesamte Prüffläche, was die Vergleichbarkeit der Proben gewährleistet. Im Gegensatz dazu hängt bei herkömmlichen Stempeltests ohne Federelement der Anpressdruck von der die Probe nehmenden Person ab.

Zuverlässige Informationen zur Partikelverunreinigung in kurzer Zeit

Während des Transports zur Analyse verhindert ein integrierter Deckel, dass sich Partikel aus der Umgebung auf dem Stempel festsetzen. Die auf dem Klebepad fixierten Partikel können nach der Probenahme sofort mikroskopisch sowie rasterelektronisch ausgewertet werden. Dabei lassen sich zuverlässige Informationen zur Partikelanzahl, Partikelgröße und Partikelzusammensetzung ermitteln, die innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung stehen.

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