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Werkzeug- und Formenbau DMD löst Laserauftragschweißen ab

| Redakteur: Simone Käfer

Durch den Einsatz von DMD (Direct Metal Deposition) kann die Prozessgeschwindigkeit um 250-330 % gesteigert werden im Vergleich zum manuellen Laserauftragschweißen. Das ist eine Alternative für den Werkzeug- und Formenbau in kleinen und mittelständischen Unternehmen.

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Beim DMD Verfahren wird Metallpulver aus einer Pulverdüse koaxial zum Laser auf eine bestehende Oberfläche aufgetragen.
Beim DMD Verfahren wird Metallpulver aus einer Pulverdüse koaxial zum Laser auf eine bestehende Oberfläche aufgetragen.
(Bild: O.R. Lasertechnologie GmbH)

Mit einer Pulverauftragdüse von O.R. Lasertechnologie lassen sich AM-2.0-fähige Laserschweißanlagen aufrüsten, um damit voll automatisiert metallische Schichten aufzutragen. Mit DMD (Direct Metal Deposition) bietet sich mittels Pulverauftragdüse ein neues additives Verfahren für die Modifikation und Instandsetzung von Spritzgussformen. Im Gegensatz zum konventionellen Laserauftragschweißen, bei dem der Materialauftrag mit Draht meist komplett manuell durch einen Schweißer ausgeführt werden muss, arbeitet das neue Verfahren voll automatisiert und präzise. Dies stellt vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine erschwingliche Ergänzung zu bestehenden Verfahren.

Beim DMD Verfahren wird Metallpulver aus einer Pulverdüse koaxial zum Laser auf eine bestehende Oberfläche aufgetragen. Das Verfahren ist vollständig automatisierbar und kann bereits an Anlagen mit einer Durchschnittsleistung um 300 W realisiert werden. Es ist auf dreidimensionalen Oberflächen anwendbar und bietet damit viele Applikationsmöglichkeiten: zur Oberflächenveredelung, Formmodifikation und -Änderungen oder um beschädigte Umform-, Stanz- und Spritzgusswerkzeuge wieder in einen neuwertigen Zustand zu versetzen.

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