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C. & E. Fein

Drehrichtung ändert sich automatisch

| Redakteur: Dietmar Kuhn

C. & E. Fein präsentiert auf der Blechexpo unter anderemmit dem GWP10 einen neuen Elektro-Gewindebohrer mit Wendegetriebe. Die Maschine soll Gewinde schnell und präzise bohren, was dem Anwender natürlich Zeit und Kosten spart.

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Der neue Fein-Gewindebohrer bohrt Gewinde von M2 bis M10 in einem Arbeitsgang. Das von neu entwickelte integrierte Wendegetriebe kehrt die Drehrichtung der Bohrspindel automatisch um.
Der neue Fein-Gewindebohrer bohrt Gewinde von M2 bis M10 in einem Arbeitsgang. Das von neu entwickelte integrierte Wendegetriebe kehrt die Drehrichtung der Bohrspindel automatisch um.
( Bild: C. & E. Fein )

. Fein präsentiert neben einem bewährten Maschinenprogramm unter anderem auch eine neuen elektrischen Gewindebohrer. Die Maschine mit der Bezeichung GWP10 bohrt Gewinde schnell und präzise und spart Zeit und Kosten. In der Metallverarbeitung werden Gewinde überwiegend durch stationäre Maschinen in einem sehr frühen Produktionsschritt gefertigt, mit dem Ziel der spanlosen Montage des Werkstücks. Dagegen gibt es in der Klein- und Großserienmontage auch heute noch sehr viele Anwendungen für das Spezial-Elektrowerkzeug von Fein: beispielsweise beim Nachschneiden von Gewinden nach dem Verzinken, bei Neukonstruktionen und Umbauarbeiten, in Betriebswerkstätten für Reparatur und Wartung oder in der Fertigung von Elementen im Metallbau. Der GWP 10 ist der Nachfolger des Gewindebohrers Fein ASge 636.

Wendegertiebe ändert die Drehrichtung automatisch

Der neue Gewindebohrer bohrt Gewinde von M2 bis M10 in einem Arbeitsgang. Das von Fein entwickelte integrierte Wendegetriebe kehrt die Drehrichtung der Bohrspindel automatisch um und muss dabei nicht – wie bei Bohrmaschinen oder Akku-Bohrschraubern üblich – manuell umgeschaltet werden. Mit einem Schnellrücklauf fährt die Bohrspindel mit 680 min-1 aus der Gewindebohrung. Somit ermöglicht der GWP 10 gleichmäßiges Arbeiten ohne Unterbrechungen und ist schneller und präziser als Akku-Bohrschrauber oder Bohrmaschinen: Ein M6-Gewinde in 10 mm dickem Metall bohrt er in nur 2,3 s. Wird ein Gewinde von Hand mit einem Windeisen geschnitten, dauert dieser Arbeitsschritt etwa 30 s. Und auch im Vergleich mit einem Akku-Bohrschrauber mit Rechts-/Linkslauf erledigen Handwerker ihre Arbeit 70 % schneller: Der Akku-Bohrschrauber benötigt rund 7,5 s. Die Investition in einen elektrischen Gewindebohrer lohnt sich bei einem angenommenen Stundenlohn von 55 Euro schon ab 3100 Gewindebohrungen.

Über die Schnelligkeit hinaus stand insbesondere die Präzision als Anforderung aus der Praxis im Fokus der Konzeption und Entwicklung des neuen FFein Gewindebohrers GWP 10. Für die hohe Rundlaufgenauigkeit des Gewindefutters sorgt eine B12-Kegelaufnahme: Sie ermöglicht eine spielfreie Verbindung der maßgenau gefertigten Bohrwelle und des Gewindefutters.

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