Speziell im Luft- und Raumfahrtsektor werden Bauteile schon mal etwas größer. Einfache Standardmaschinen versagen dann. Doch mit Flexibilität geht auch das.
Bei großen Bauteilen auf den Punkt kommen! Um prozesssicher bei überdimensionalen Teile zu schweißen, platzierte Dalex bei einem Anwender diese Maschine. Sie hat von Haus aus eine beachtliche Höhe von 3,5 Metern und steht auch noch auf einem 1,5 Meter hohen Sockel.
(Bild: Dalex)
Die Aufgabe scheint auf den ersten Blick eigentlich ganz einfach. Es soll mithilfe des Punktschweißens Verstärkungsringe in Tanksysteme eingefügt werden. Diese Tanks werden aus Aluminiumrohren gefertigt. Bis dahin klingt alles nach einer alltäglichen Standardaufgabe – doch da täuscht man sich! Denn die erste Herausforderung sind die sehr hohen Qualitätsanforderungen, weil die Tanks in der Satellitentechnik beim Bau von Raketenantriebsteilen eingesetzt werden sollen, wie der Schweißsystemehersteller Dalex weiter ausführt. Die zweite Hürde ist der zu verschweißende Werkstoff! Denn die Bleche für die Verstärkung der zylindrischen Rohre bestehen aus Aluminium. Und die dritte und im wahrsten Sinne größte Besonderheit sind die ungewöhnlich großen Dimensionen der zylindrischen Rohre. Denn deren Durchmesser liegen zwischen 2.244 und 3.338 Millimeter und sie haben eine maximale Länge von 2.500 Millimeter. Dafür ist also ein XXL-Schweißsystem gefragt, was laut Dalex nicht nur die Größe sondern auch die Leistung und die Qualität betrifft.
So entwickelt man eine Punktschweißmaschine im Maxiformat
Den Dalex-Experten war schnell klar, dass die perfekte Basis für die Maxi-Schweißmaschine die PMS-Baureihe ist. Denn die PMS-Schweißmaschinen wurden eigens für die hohen Ansprüche der industriellen Produktion an die Leistung, Qualität und die Zuverlässigkeit entwickelt. Aufgrund des Baukastenkonzepts könne Dalex die leistungsstarken Standardmaschinen schnell und einfach für komplexe Schweißaufgaben modifizieren. Ergänzt durch die auf den Anwendungsfall zugeschnittenen Spezialwerkzeuge würden die Voraussetzungen für erstklassige und reproduzierbare Schweißergebnisse geschaffen – und zwar mit hoher Produktivität.
So entstand für das Schweißen der übergroßen Bauteile die übergroße Punktschweißmaschine mit der Bezeichnung PMS 38-6 MF. Die Schweißmaschine ist 3,5 Meter hoch, hat eine Maschinenausladung von 1.850 Millimetern und einen überdimensionalen Armabstand, um maximale Zugänglichkeit zu gewährleisten, wie Dalex betont. Trotz der beachtlichen Höhe werde die Maschine zusätzlich auch noch auf einen 1,5 Meter hohen Sockel gesetzt, um die Schweißung der überdimensionalen Teile überhaupt erledigen zu können. Damit die Konstruktion den erhöhten Belastungen standhält, verstärkten die Experten aus Wissen das spezielle Maschinengestell noch zusätzlich. So sind zum Beispiel auch der untere Elektrodenarm und der Elektrodenhalter genau auf die Anforderungen angepasst und besonders verstärkt. Die PMS 38-6 MF schweißt immerhin mit einer maximalen Elektrodenkraft von satten 4.500 Dekanewton (daN).
Mittelfrequenz-Transformatoren für ideale Schweißergebnisse
Der Bau von Schweißzylindern und vielen anderen entsprechenden Komponenten gehöre seit jeher zu den Kernkompetenzen von Dalex. Dieses tiefgehende Know-how erlaubt es, die Bauteile komplett in Wissen zu fertigen. Alle Elektrodenkraftyzlinder werden dabei nach dem Tandemprinzip mit Doppelluftkammern und zwei Arbeitskolben ausgeführt. Sie bewegen sich in Präzisionsführungen und gewährleisten durch ihre Dichtelemente ein optimales Nachsetzverhalten, wie es weiter heißt. Über einen hinter der Kolbenstange zusätzlich angeordneten Führungsbolzen erreicht man einen sicheren Schutz vor Verdrehen.
Auch ist die neuartige XXL-Punktschweißmaschine PMS 38-6 MF mit einem bei Dalex gebauten Mittelfrequenz-Transformator ausgestattet, der eine Nennleistung von 1.000 Kilovoltampere hat. Das sei perfekt für das Verschweißen von Aluminiumlegierungen. Mit MF-Transformatoren von Dalex entwickele sich ein optimaler Gleichstrom für die Schweißung, der schnell und genau im Millisekundenbereich geregelt werden könne. Das führe zu einer hohen Schweißpunktqualität. Durch die geringe Anschlussleistung und den reduzierten Energiebedarf spart der Anwender laut Dalex auch noch erhebliche Kosten ein, so dass sich der technisch bedingt höhere Anschaffungspreis sehr schnell amortisiert. Weitere Vorteile sind die schnelle Regelung, geringe induktive Verluste, minimale Spritzneigung sowie die kompakte und leichte Bauform der Transformatoren. Darüber hinaus sind die Hochleistungstransformatoren thermisch gesehen für einen Mehrschichtbetrieb ausgelegt. Daraus erklärt sich die Produktivität und damit die gute Wirtschaftlichkeit beim Punktschweißen.
Stand: 08.12.2025
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Nach dem Bau der XXL-Punktschweißmaschine, die ja doch etwas Besonderes darstellt, führte Dalex verschiedene Probeläufe durch. Die Resultate wurden dann direkt intensiv geprüft. Dabei war für Dalex die Möglichkeit der Schliffbilderstellung am eigenen Standort wieder von sehr großem Vorteil, um die besten Parameter für ein optimales Punktschweißergebnis am Ende herauszuarbeiten.