Teka Absaug- und Entsorgungstechnologie

Hallenluftreinigung als Stand-Alone-System ohne Rohrleitung

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Das positive Ergebnis war unmittelbar nach Inbetriebnahme sichtbar und spürbar: „Der Dunstschleier, der sich durch die Hallenschiffe gezogen hatte, war weg. Die Schleimhäute waren frei“, so Peters. Auch die anfängliche Skepsis bei den Mitarbeitern wich allgemeiner Zustimmung: „Wenn wir die Drehzahl der Ventilatoren zu Testzwecken runterfuhren, kam schnell Protest. Fuhren wir sie wieder hoch, hatten wir sofort wieder ein besseres Raumklima in der Halle. In den Januarmonaten wunderten sich unsere Lieferanten über die sehr saubere Halle. Die Putzfrauen berichteten, dass weniger Staub auf den Schreibtischen des angrenzenden Bürogebäudes lag.“ Und die Lautstärke? „Wir kriegen von den Absauganlagen fast nichts mit, außer es blinkt einmal ein Licht.“ Auch die Messungen der Berufsgenossenschaft bestätigten die Wirksamkeit des Systems: „Diese war anfangs skeptisch und prophezeite: ‚Das klappt nie. Damit können Sie die Arbeitsplatzgrenzwerte nicht einhalten.‘” Das Gegenteil war der Fall: „Wie die Protokolle belegen, lagen wir an allen Messpunkten bis auf denen an einem Arbeitsplatz, den es heute so nicht mehr gibt, unter den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerten für A- und E-Staub.“

Auch die Themen Sicherheit und technisches Know How spielten eine große Rolle: „Wir haben für jeden Arbeitsplatz eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt und gemeinsam mit Teka Lösungen zum Beispiel für den Brandschutz entwickelt.“ So sorgen elektrische Auslöser dafür, dass bei Bedarf 15 m3 CO2 in den Filterraum fließen. Informationen über den Betrieb und den Zustand der Anlagen laufen zentral auf einem Bildschirm ein. Die Bedienung erfolgt per Fernsteuerung. Je nach Arbeitsintensität kann der Nutzer jede einzelne Anlage ansteuern und den Volumenstrom erhöhen beziehungsweise verringern. Dies spart Energie.

Zirkulation der Warmluft spart Energiekosten

Gerade in Sachen Energieeffizienz hat das System viel zu bieten, so die Erfahrungen von Peters: „Es macht auf jeden Fall Sinn, die vorhandene warme Prozessluft zu reinigen und wieder zu nutzen anstatt sie nach draußen zu blasen und eine energieintensive Frischluftzufuhr zu realisieren. In unserem Fall geht es um 180.000 m3 Luft/Stunde, die nicht von außen zugeführt und wieder aufgeheizt werden müssen.“ Darüber hinaus lassen sich noch weitere Einsparungen realisieren: „Wir heizen über Deckenstrahler. Seid wir die Absaug- und Filteranlagen nutzen, benötigen wir diese nur noch sehr wenig.“ Der Grund: Durch die Ausblasdüsen in etwa 4 m Höhe wird die Prozesswärme schnell und gleichmäßig verteilt. Dass die Zirkulation der Warmluft tatsächlich funktioniert, haben Messungen gezeigt: „Im Kopfbereich der Mitarbeiter und in acht Metern Höhe haben wir nur einen minimalen Temperaturunterschied. Wir haben also eine gleichmäßige Temperatur in allen Schichten der Halle.“

Heinz-Geert Peters Bilanz: „Wer möchte, dass Dreck und Rauchbelas-tung in seiner Halle der Vergangenheit angehören, dem kann ich das System weiterempfehlen. Der gewünschte Erfolg ist da. Wenn ich in anderen Betrieben andere Systeme sehe, fühle ich mich bestätigt: Das war eine gute Investition!“

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