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Innovative Elektrowerkzeuge für die Metallbearbeitung von morgen

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Fein hat die Ergebnisse aus Projekten zweier Hochschul-Kooperationen beim Metalltag 2017 vorgestellt. Hierbei ging es um Elektrowerkzeuge für morgen.

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Bereits im Frühjahr 2017 startete Fein die Zusammenarbeit mit zwei Hochschulen: der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gemeinsam mit Entwicklern und Produktmanagern von FEIN entwarfen Studierende der Fachrichtungen Produkt- und Industrial Design Elektrowerkzeuge der Zukunft.
Bereits im Frühjahr 2017 startete Fein die Zusammenarbeit mit zwei Hochschulen: der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gemeinsam mit Entwicklern und Produktmanagern von FEIN entwarfen Studierende der Fachrichtungen Produkt- und Industrial Design Elektrowerkzeuge der Zukunft.
( Bild: Fein )

Eine Drohne, die selbstständig Löcher in schwindelerregender Höhe bohrt; ein Koffer, der den Akku-Bohrschrauber unterwegs auflädt und dem Benutzer mitteilt, wenn ein Teil ausgewechselt werden muss: zwei mögliche intelligente Elektrowerkzeuge der Zukunft, die technische Lösungen zu Herausforderungen liefern. Entstanden sind diese Entwürfe im Rahmen zweier Hochschul-Kooperationen des Premium-Elektrowerkzeugherstellers Fein. Präsentiert wurden die Projekte und dazugehörigen 3D-Modelle der Studenten beim Metalltag 2017 Ende Oktober, am Fein-Unternehmenssitz in Schwäbisch Gmünd.

Bereits im Frühjahr 2017 startete Fein die Zusammenarbeit mit zwei Hochschulen: der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Gemeinsam mit Entwicklern und Produktmanagern von Fein entwarfen Studierende der Fachrichtungen Produkt- und Industrial Design Elektrowerkzeuge der Zukunft. Sie entwickelten Akku-Bohrschrauber und Winkelschleifer und berücksichtigten dabei Themen wie Internet der Dinge, Drohnen/Roboter und Digitalisierung. Dabei wandten sie neue Bearbeitungsverfahren an, benutzten innovative Materialien und Energiequellen und lösten intelligent aktuelle Problemstellungen, wie das Unternehmen mitteilt.

Drohne bohrt autonom Löcher

„Die Studenten werden bei unseren Projektanfragen mit einem für sie neuen Themenfeld konfrontiert. Sie beginnen damit gedanklich unbelastet und haben bei der Lösungssuche einen hohen Freiheitsgrad“, erläutert Dr. Alfred Schreiber, Bereichsleiter Grundlagenentwicklung bei Fein die Zusammenarbeit mit Hochschulen. Aufgrund dieser durchaus gewollten Innovationsfreiheit können auch Ideen angerissen werden, die womöglich in eine der nächsten Produktgenerationen einfließen könnten, wie es heißt.

Von den Studierenden wurden in einer ersten Ideenrunde rund 30 Projekte eingereicht. Nach der Sichtung durch eine Fein-Jury − bestehend aus Produktmanagern, Entwicklern und Marketing-Mitarbeitern – wurden 18 Ideen weiterverfolgt und ausgearbeitet. Darunter ist der Entwurf einer Drohne, die an schwer zugänglichen oder besonders hohen Stellen wie Brücken, Hochhäusern oder Windkraftanlagen autonom andockt und Löcher bohrt.

Auch für eine ausreichende, mobile Energieversorgung fanden die Studierenden eine ausgeklügelte Lösung: Der sogenannte Smart Koffer verfügt über eingebaute Ladebuchsen. Zwischen zwei Arbeitsphasen kann der Anwender die Elektrowerkzeuge auf dem Koffer ablegen und laden. Die mobile Elektrizität und der eingearbeitete Chip bieten darüber hinaus noch mehr Möglichkeiten: Das Elektrowerkzeug kann dem Benutzer seinen Wartungsstatus melden und mitteilen, falls Verschleißteile ausgewechselt werden müssen, wie Fein mitteilt. Zudem könne der Eigentümer im Falle eines Diebstahls die Position seines Koffers über GPS orten. All diese Daten könne das Gerät von unterwegs ans Handy oder den PC weiterleiten.

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