Asco Innovativer Langabkantmaschinenbauer bekommt Zuschlag für Fördergelder

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Asco aus dem Berchtesgadener Land entwickelt innovative Langabkantmaschinen. 2016 war das Unternehmen erneut eines der 500 deutschen Unternehmen mit dem stärksten Umsatzwachstum. Nun erhält Asco den Förderbescheid „Digitalbonus“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie zur Unterstützung weiterer digitaler Innovationen.

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Asco-Geschäftsführer Sylvio Matthäß nahm den Förderbescheid Digitalbonus aus den Händen von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner entgegen.
Asco-Geschäftsführer Sylvio Matthäß nahm den Förderbescheid Digitalbonus aus den Händen von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner entgegen.
(Bild: WFG BGL)

Die Asco GmbH ist Hersteller von Langabkantmaschinen und vollautomatischer Biegezentren die zur Herstellung von Profilen im Dach und Fassadenbereich an Gebäuden verwendet werden. „Asco ist eines der Vorzeigeunternehmen im Wirtschaftsraum Berchtesgadener Land: hohe Wertschöpfung, internationale Ausrichtung, attraktiver Arbeitgeber“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Berchtesgadener Land (WFG BGL), Dr. Thomas Birner.

Mehrfach ausgezeichnet

Im Jahr 2016 erhielt Asco den Focus-Award „Wachstumschampion“ zum zweiten Mal in Folge. Er wird Unternehmen mit dem größten Umsatzwachstum in Deutschland verliehen. Auch in der Financial Times wird das innovative Unternehmen erwähnt, da es zu einem der wachstumsstärksten Unternehmen Europas gekürt wurde. Mit dem Wachstum einher geht ein starker Personalaufbau. Davon dass Asco die hochqualifizierten Fachkräfte für das Berchtesgadener Land und seine Bergwelt begeistern kann, ist Geschäftsführer Sylvio Matthäß überzeugt. „Wir beteiligen unsere Mitarbeiter am Unternehmenserfolg und pflegen einen offenen und fairen Umgang. Der attraktive Unternehmensstandort in Bischofswiesen mit seinem hohen Freizeitwert ist vor allem für zugereiste Arbeitnehmer ein wichtiger Entscheidungsgrund. Gleichzeitig profitieren wir von der Nähe zum Universitätsstandort Salzburg und erreichen unsere Kunden über die gute Verkehrsanbindung und das schnelle Internet.“

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Digitale Zukunftsinvestition

Die enge Zusammenarbeit mit Kunden wird groß geschrieben. „Wir übernehmen Wünsche und Anregungen unserer Kunden schnell in die Serienproduktion und entwickeln gemeinsam die Maschinen von morgen“, so Matthäß. So sei zum Beispiel ein patentiertes Biegesystem entstanden, das den Kunden eine sehr große Profilvielfalt erlaube. Eine Selbstverständlichkeit ist für den Asco-Geschäftsführer, in der Digitalisierung vorne mit dabei zu sein. Nun kann er für seine Zukunftsinvestitionen das bayerische Förderprogramm „Digitalbonus“ nutzen. Künftig werden die Kunden die Profildaten auf der Baustelle mit ihren Handys erfassen und direkt an die Maschine senden. „Durch die digitale Meldung an die Fertigung entstehen vor allem für unsere weltweit vernetzten Großkunden immense Vorteile“, so Matthäß.

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