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Robotik Kuka-Vorstand und -Aufsichtsrat schmeißen den Bettel hin

| Redakteur: Jürgen Schreier

Was Kuka-Großaktionär Grenzebach Maschinenbau bereits seit einiger Zeit betrieb, wurde jetzt auch ohne die geplante außerordentliche Hauptversammlung Realität: Dr. Horst J. Kayser (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Matthias J. Rapp (Vorstand Finanzen und Controlling) legen zum 30. September 2009 ihre Ämter nieder – einvernehmlich, wie es heißt.

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Kuka-Vorstandsvorsitzender Dr. Horst J. Kayser legt zum 30. September 2009 sein Amt nieder. Bild: Kuka
Kuka-Vorstandsvorsitzender Dr. Horst J. Kayser legt zum 30. September 2009 sein Amt nieder. Bild: Kuka
( Archiv: Vogel Business Media )

Gleichzeitig haben die Aufsichtsratsmitglieder Dr. Rolf Bartke (Vorsitzender), Dr. Reiner Beutel, Dr. Helmut Leube und Dr. Herbert Meyer im Rahmen der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung, die heute stattfand, erklärt, zum Ablauf des 18. September 2009 aus dem Aufsichtsrat auszuscheiden. Großaktionär Grenzebach Maschinenbau GmbH will einen Antrag auf gerichtliche Bestellung von drei Mitgliedern des Aufsichtsrats stellen. Die Neubesetzung des Kuka-Vorstands soll bis zum 30. September 2009 erfolgen.

Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zurückgenommen

Vor dem Hintergrund der heute gefällten Entscheidungen hat Großaktionär Grenzebach den Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung zurückgenommen.

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Die Grenzebach Maschinenbau GmbH begrüßt den Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden der Kuka AG, Dr. Rolf Bartke und der drei weiteren Aufsichtsratsmitglieder Dr. Reiner Beutel, Dr. Helmut Leube und Dr. Herbert Meyer sowie die einvernehmliche Aufhebung der Bestellung und der Dienstverträge mit dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Horst Kayser und dem Finanzvorstand Dr. Matthias Rapp.

„Mit ihrem Rückzug machen die Aufsichtsratsmitglieder und Vorstände den Weg für einen personellen Neuanfang frei“, so Bernd Minning, Geschäftsführer von Grenzebach. „Unser Ziel ist es, die Gesellschaft so schnell wie möglich wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen.“

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