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Wasserstrahlschneiden Kunststoffe mit kühlem Nass turbomäßig in Form bringen

| Redakteur: Peter Königsreuther

STM Waterjet gilt als Pionier in der Wasserstrahl-Schneidtechnik. Quasi alle Materialien können damit flott bearbeitet werden. Das gilt auch für alle Arten von Kunststoffen – so geht's...

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Ob hart oder weich: Kunststoffe gibt es in allen möglichen Dichten und Flexbilitätsstufen. Exakt bearbeiten respektive schneiden kann man sie aber alle per Wasserstrahl.
Ob hart oder weich: Kunststoffe gibt es in allen möglichen Dichten und Flexbilitätsstufen. Exakt bearbeiten respektive schneiden kann man sie aber alle per Wasserstrahl.
(Bild: M Fritzenwallner / STM)

Hart umkämpft sind lukrative Aufträge in der Welt der Kunststoff verarbeitenden Industrie. Zu diesem markttechnisch erzeugten Druck gesellt sich der, der von Politik, Gesellschaft und Ökologie auf die Branche wirkt. Nicht zuletzt fordert die Innovationsfreudigkeit aus den Sektoren Mobilität, Medizintechnik und Luftfahrt die Kunststoffverarbeiter auf, in immer kürzer werdenden Zeiträumen entsprechend zu reagieren. Und zwar mit möglichst hoher Bearbeitungsflexibilität inklusive hoher Produktqualität.

STM Waterjet betont, dass das Wasserstrahlschneiden viele Probleme lösen kann. Denn mit dem unter Höchstdruck stehenden Wasserstrahl lassen sich so gut wie alle Materialien von hart bis weich exakt bearbeiten. Eine Sache darf dabei auch nicht vergessen werden: Wasser ist ein Medium, das sich in der Natur in einem echten Kreislauf bewegt. Es ist also ein Werkzeug, das im Prinzip nicht wirklich abgenutzt oder verbraucht werden kann.

Von foliendünn bis 200 mm Materialdicke kann geschnitten werden

Das kalte schneiden mit dem Wasserstrahl arbeitet schonend, sauber und kann auch auch sehr komplexe Strukturen entstehen lassen, und zwar mit einer Toleranz von ± 0,1 mm, sagt STM. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Schneidspalt (ab etwa 0,1 mm) relativ klein ist, und so wenig Material durch den außerdem sehr schnell ausführbaren Schnitt verloren geht. Nacharbeit sei meist kein Thema. Auch Spannungen und Veränderungen im Werkstoffgefüge oder gesundheitsschädliche Emissionen sind nicht zu befürchten. Bezüglich der Materialklasse Kunststoff ließen sich Halbzeuge von Foliendicke bis 200 mm wirtschaftlich schneiden, heißt es. Das Verfahren ist auch in Bezug auf die Prototypenfertigung produktiver und günstiger als Spritzgießen oder Stanzen, merkt STM an. Auch sei die Bedienung von Just-in-time-Aufträgen damit kein Problem – das entspannt auch die eigene Lagerkapazität.

Wasserstrahlsysteme lassen sich genau auf die Aufgaben abstimmen

Das bis ins Detail individualisierbare, modulare Schneidsystem von STM bietet Anwendern einen beispiellosen Cocktail an Möglichkeiten, mit denen verschiedenste Schneidaufgaben ohne Umrüstaufwand machbar werden. Mehr noch, verspricht STM, denn man bietet auch die kostenlose Beratung an, die außer Business-Plänen, Bedarfsanalysen, Kosten-Nutzen-Kalkulationen sowie Antworten zu Digitalisierungsfragen auch die Prozessoptimierung in der Fertigung mit einschließt. Dazu entwickelt ein erfahrener STM-Applikationsingenieur bei Bedarf konkrete Wasserstrahlprozesse, deren Performance mit Testschnitten belegt und durch Schulungen bewältigbar werden.

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