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Kuka Laserstrahlung aktiv überwachen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Tüv-geprüfter Laserschutz: Kuka bringt mit Laser Spy 4.0 eine Möglichkeit auf den Markt, mit der Laserstrahlung aktiv überwacht werden kann.

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Mit dem Tüv-geprüften Laser Spy 4.0 von Kuka aktiv für Sicherheit sorgen. Er schützt bei Hochleistungsstrahlquellen im Wellenlängenbereich von 850 bis 1.100 Nanometern und deckt einen Bereich von 3,50 Metern in jede Richtung ab.
Mit dem Tüv-geprüften Laser Spy 4.0 von Kuka aktiv für Sicherheit sorgen. Er schützt bei Hochleistungsstrahlquellen im Wellenlängenbereich von 850 bis 1.100 Nanometern und deckt einen Bereich von 3,50 Metern in jede Richtung ab.
(Bild: Kuka)

Stärker. Besser. Billiger. Wenn man sich heute auf dem Markt für Laserstrahlquellen umsieht, sind diese im Gegensatz zu früher leistungsfähiger, qualitativ höherwertig und zudem günstiger. Damit einher geht allerdings auch die erhöhte Sicherheit, die es zu gewährleisten gilt. Passive Lasersysteme bieten für diese Hochleistungslaser nicht den ausreichenden Schutz beziehungsweise sind keine wirtschaftlich sinnvolle Alternative. Die Lösung: der Tüv-geprüfte Laser Spy 4.0. Mit diesem optischen Sensor erhalten Anwender ein aktives Sicherheitssystem und behalten den dauerhaften Überblick bei der Laserbearbeitung, wie Kuka mitteilt.

Laserschutzwände müssen mehr aushalten

Die Laserleistung hat sich erhöht. Die Laserstrahlung wurde verbessert und auch die Brennweite wird immer länger. Das sind alles Parameter, die dazu führen, dass Schutzwände im Falle eines Fehlers mehr beziehungsweise stärkerer Strahlung ausgesetzt werden und dieser natürlich Stand halten müssen. Um für einen ausreichenden Schutz zu sorgen, müsste man die Laserschutzkabine bei passiven Sicherheitssystemen extrem groß bauen. Nur so bliebe genügend Abstand zum Laserfokus und die Strahlung könnte nicht austreten. Dies ist aber häufig nicht möglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden. Aktive Lasersysteme wie der Laser Spy 4.0 bilden hier eine geeignete, platzsparende und damit kostengünstigere Alternative, so Kuka.

Industrietauglich, aber dennoch wirtschaftlich

Bei dem Laser Spy 4.0 handelt es sich um einen optischen Lasersicherheitssensor, der das Wandsystem der Kabine aktiv überwacht. Misst der Sensor eine zu hohe Strahlung innerhalb der Wandelemente, beispielsweise bei einem Durchschuss, wird innerhalb von wenigen Millisekunden der Sicherheitskreis ausgelöst und der Laserprozess gestoppt, wie der Hersteller mitteilt. Anlage und Bediener erhalten dadurch den notwendigen Schutz.

Sichere Prozessüberwachung möglich

Der Laser Spy 4.0 überwacht den lichtdichten Zwischenraum einer Schutzwand, das heißt die Voraussetzung für ein funktionierendes System ist eine doppelwandige Kabine. Beschädigt nun der Laserstrahl die Innenwand der Kabine, erkennt der optische Sensor diesen Fehler und stellt die Laserstrahlquelle über den Not-Aus-Kreis ab, bevor er die äußere Schutzwand durchdringen kann, wie es weiter heißt. Dies gilt für Hochleistungsstrahlquellen im Wellenlängenbereich von 850 bis 1.100 Nanometern. „Durch dieses Prinzip ist es uns möglich, den Prozess sicher zu überwachen“, sagt Matthias Mießen, Projektmanager Laser-Sicherheitstechnik bei Kuka. Alle technischen Anforderungen an aktive Laserschutzwände der Norm IEC / EN 60825-4 werden erfüllt. „Dennoch ist die Lösung mit dem Laser Spy 4.0 wirtschaftlich, da es keine unnötig großen Zellen braucht, um den Schutz sicherzustellen“, sagt Mießen. Jeder Sensor besteht aus mehreren Detektoren, die kreisförmig um einen Kern angeordnet sind. Somit lässt sich ein Bereich von 3,50 Metern in jede Richtung überwachen.

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