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Werth Messtechnik auf der Blechexpo 2019

Messtechnik: Multisensormessung ohne Grenzen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Die Gerätereihe Scopecheck FB DZ von Werth steht für kompakte Systeme mit großen Messbereichen.

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Multisensormessungen mit allen gängigen Sensortypen erlaubt der automatische Scopecheck FB DZ von Werth Messtechnik.
Multisensormessungen mit allen gängigen Sensortypen erlaubt der automatische Scopecheck FB DZ von Werth Messtechnik.
(Bild: Werth Messtechnik)

Für Multisensormessungen kann ein großer kombinierter Messbereich genutzt werden, so Werth. Bei der kleinsten Version sind das etwa 425 mm × 500 mm × 350 mm mit dem Bildverarbeitungssensor und einem konventionellen Taster. Für Messungen mit nur einem Sensor kann der Messbereich bis 530 mm × 500 mm × 350 mm vergrößert werden. Größere Messbereiche belaufen sich auf 1130 mm × 650 mm × 350 mm. Der neue Scopecheck FB DZ wird als klein und leicht beschrieben und sei unempfindlich gegen Schwingungen.

Der Scopecheck FB DZ ist von vier Seiten bestückbar. Mit dem neuen Durchlichtkonzept können Glastisch und Durchlichteinheit für die Messungen von schweren Teilen leicht demontiert werden, die Werkstücke sind dann direkt auf dem Messtisch ablegbar.

Optional gibt es zwei unabhängige Sensorachsen. Sowohl optische als auch taktile Messungen und die Kombination aus beidem seien damit möglich. Misst man mit nur einem Sensor, störe die zweite Achse nicht dabei, heißt es. In Kombination mit der schlanken Tasterpinole gelinge das Eintauchen des Sensors in ein großes Werkstück. Die zweite Achse könne auch erst später am Einsatzort nachgerüstet werden, so Werth.

Die Messsensoren werden über eine Magnetkupplung ohne Sensorversatz vor dem Strahlengang des Bildverarbeitungssensors aufgenommen. Um diverse Sensoren automatisch einzuwechseln, steht die Werth-Wechsler-Rückzugsachse nun auch für den Scopecheck FB DZ zur Verfügung. Die Wechselstation wird nur für den Sensorwechsel über die Achsen des Koordinatenmessgeräts aus der Parkposition in den Messbereich geschoben.

Zur Basisausrüstung gehöre die bewährte Zoomoptik. Alternativ kann man den Werth-Zoom nehmen, der außer der Wahl der Vergrößerung auch die Anpassung des Arbeitsabstands für kollisionsfreie Messungen in tiefen Bohrungen oder von zylindrischen Werkstücken mit großem Durchmesser erlaubt. Mit dem Multiring können unterschiedliche Lichteinfallswinkel gewählt werden, um etwa den Kontrast an flachen Kanten mit kurzem Arbeitsabstand und extrem flachem Winkel zu optimieren.

Für den Scopecheck FB DZ steht die ganze moderne Multisensorik zur Verfügung: etwa der Laserabstandssensor Werth-Laser-Probe (WLP) oder der Laserliniensensor (LLP), der große Werkstücke von allen Seiten messen kann. Auch die patentierten taktil-optischen Sensoren Werth-Fiber-Probe (WFP) und Werth-Contour-Probe (WCP) gehören dazu.

Werth Messtechnik auf der Blechexpo: Halle 3, Stand 3202

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Speical.

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