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Metoba investiert 3 Mio. Euro und erweitert die Bandbeschichtung

| Autor/ Redakteur: Frauke Finus / Frauke Finus

Um der wachsenden Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich der Oberflächenbeschichtung gerecht werden zu können und Kundenwünsche noch individueller zu erfüllen, hat das Lüdenscheider Unternehmen Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH in den Standort an der Königsberger Straße investiert. Kurz hintereinander wurden zwei weitere Bandbeschichtungsanlagen in Betrieb genommen.

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Blick in eine der neuen Bandbeschichtungsanlagen.
Blick in eine der neuen Bandbeschichtungsanlagen.
( Bild: Metoba )

Die Anlagen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 3 Mio. Euro wurden durch Metoba konzipiert und mit langjährigen Partnern aufgebaut, wie das Unternehmen mitteilt. Raum dafür bot das Untergeschoss des erst 2012 auf dem Firmengelände errichteten Betriebsgebäudes, das bereits mit der Option für diese neuerliche Ausweitung der Produktion geplant worden war. Insgesamt verfügt Metoba nun über sieben Bandbeschichtungsanlagen, neben den weiteren Möglichkeiten der Veredelung, beispielsweise Trommel-, Ruhebad-oder Gestellveredelung. Besonders materialsparende Beschichtungen mit Gold bietet die Metoba-Selektiv-Technologie für Schüttgut.

Die neuen Anlagen, die im März in Betrieb genommen wurden, ermöglichen durch die gestiegenen Kapazitäten kürzere Lieferzeiten. Der Fokus der Erweiterung liegt dabei auf der Veredelung von Bandmaterialien aus Kupfer- und Kupferlegierungen, Stählen und Edelstählen mit den Beschichtungen Kupfer, Nickel, Nickel-OXR, Silber, Gold, Mattzinn, Glanzzinn und Duplexzinn, wie das Unternehmen mitteilt. Alle angebotenen Verfahren können sowohl vollflächig als auch selektiv über Tauchtiefe aufgebracht werden, zusätzlich können die zu beschichtenden Bänder mechanisch gebürstet werden, wie es heißt. Dies ist möglich auf Vollbändern sowie vorgestanzten Bändern mit einer Bandbreite bis 85 mm, einer Materialstärke bis 1,2 mm und je nach Bandbreite und Materialstärke einer Teileausladung von bis zu 10 mm, wie es heißt. Es können Spulen und Ringe bis zu 500 kg je Einzelring/Spule verarbeitet werden. Im Zuge der Erweiterung bietet Metoba zudem die Möglichkeit ab Juni 2017 mittels Brush-Technologie Gold in Form eines oder mehrerer ein- oder beidseitigen Streifen beziehungsweise auf Erhöhungen wie Kontaktkuppen edelmetallsparend aufzubringen. Bereits 2012 wurden Beschichtungstechniken aufgebaut, die es ermöglichen, Silber als Streifen oder auch punktuell abzuscheiden. „Der Bedarf unserer Kunden, besonders aus dem Bereich der Automobilindustrie, unterliegen einem steten Wandel, Metoba reagiert auf die Veränderungen und bietet nicht nur dauerhaft kurze Lieferzeiten, sondern wird auch weiter in ressourceneffiziente Beschichtungen investieren“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Hering.

Investition in die Qualitätssicherung

Von dem Zusammenspiel von Tradition und stetiger Innovation zeugt auch der Umbau und die Nutzung des Elternhauses der Geschäftsleitung auf dem Firmengelände für die Qualitätssicherung.

Das eigene Labor und die nun in neuen Räumen ansässige Qualitätssicherung komplettieren die hochmodernen Bearbeitungsschritte des Unternehmens, das viele seiner Mitarbeiter selbst ausbildet. Um den neuen Produktionskapazitäten auch personell gerecht werden zu können, wurden bereits in den vergangenen Monaten vorausschauend nach und nach weitere Fachkräfte eingestellt, wie es heißt. Zudem konnte mit Michael Blaich ein bekannter Bandgalvanikexperte für das Team gewonnen werden. Somit erreichte Metoba im März erstmals in der Unternehmensgeschichte die 100-Mitarbeiter-Grenze, weitere Einstellungen und zusätzliche Ausbildungsplätze werden folgen, wie das Unternehmen mitteilt. „Aus – und Weiterbildung haben schon immer einen hohen Stellenwert bei Metoba. Wir investieren nicht nur in Gebäude und Maschinen, sondern vor allem in unsere Mitarbeiter. Die Herausforderungen der Zukunft können nur durch ein gut funktionierendes Team geleistet werden“, erläutert Hering die Strategie der kommenden Jahre.

Zur weiteren Verbesserung des Kundenservices wird nach Unternehmensangaben auch das neue Lagergebäude dienen, das derzeit ebenfalls auf dem Betriebsgelände an der Königsberger Straße entsteht. Größere Lagerkapazitäten für Rohmaterial und veredelte Produkte werden einen zusätzlichen Beitrag zur Verbesserung der Logistik leisten.

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