Rehm Mission is possible – Schweißtechnik ohne Grenzen

Redakteur: Dietmar Kuhn

Die Geschichte der Rehm GmbH u. Co. KG Schweißtechnik im schwäbischen Uhingen ist eine Erfolgsgeschichte. Wenn Rolf Stumpp, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, erzählt, dann erkennt man in seiner Geschichte einen Unternehmer, der nicht nur gewagt, sondern auch gewonnen hat.

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Erfolgreicher Unternehmer: Rolf Stumpp, geschäftsführender Gesellschafter der Rehm GmbH u. Co. KG Schweißtechnik, führte das Unternehmen von 1978 an permanent in die Spitze der Schweißgeräteanbieter. Heute entwickeln, bauen und vertreiben etwa 140 Mitarbeiter Schweißlösungen erster Klasse. Bild: Kuhn
Erfolgreicher Unternehmer: Rolf Stumpp, geschäftsführender Gesellschafter der Rehm GmbH u. Co. KG Schweißtechnik, führte das Unternehmen von 1978 an permanent in die Spitze der Schweißgeräteanbieter. Heute entwickeln, bauen und vertreiben etwa 140 Mitarbeiter Schweißlösungen erster Klasse. Bild: Kuhn
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Unternehmen Rehm, 1974 von dem in Schweißtechnik erfahrenen Georg Rehm gegründet, hat sich bis heute in der Branche der Metallverarbeitung einen sehr guten Ruf erworben. Damals, in der Gründerzeit, war Rehm ein Drei-Mann-Unternehmen und zunächst mit der Reparatur von Elektroschweißgeräten befasst. Parallel dazu wurden auch die ersten eigenen MIG/MAG-Schweißgeräte entwickelt.

Jungunternehmer kaufen Familienunternehmen

Wie das Leben so spielt – es war 1978 –, konnte Georg Rehm sein Unternehmen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weiterführen und verstarb plötzlich. Das war die Stunde von Rolf Stumpp und seinem damaligen Partner Kurt Hornung. „Ich hatte Rehm nie persönlich kennengelernt“, erzählt Stumpp, „als wir ins Gespräch kommen wollten, ist er plötzlich verstorben.“ Dennoch war das Interesse von Stumpp und Hornung groß, in das Unternehmertum einzusteigen. Dies wurde den beiden Jungunternehmern dann durch den Verkauf der Firma durch die Familie Rehm ermöglicht.

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Voller Tatendrang, wie Stumpp damals war (und auch heute noch ist), hat er sich zum Unternehmenleiter hochgedient. An Ideen mangelte es schon damals nicht und so wurden bereits 1979 die ersten MIG/MAG-Schutzgasschweißgeräte entwickelt und erfolgreich am Markt platziert.

Anwender waren zu jener Zeit vor allem landwirtschaftliche Betriebe. Nachfrage und neue Ideen ließen das Unternehmen Rehm relativ schnell wachsen. Der gelernte Elektroniker Stumpp, der sein Ohr ständig am Markt und an den Kunden hatte, konnte dann auch seine weiteren Visionen und Ideen erfolgreich umsetzen.

In der Folge wurde auch eine Fertigung aufgebaut, die vor allem eine Blechbearbeitung mit allen möglichen Maschinen und Anlagen beinhaltete. So konnte Stumpp unabhängig von irgendwelchen Lohnfertigern seine Blechgehäuse und Blechteile für den Eigenbedarf fertigen und darüber hinaus selbst als Lohnfertiger agieren, um die Kapazitäten auszulasten.

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