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Rohrbearbeitung

Mit Plug & Play verkettete Maschinen für eine effiziente Rohrbearbeitung

| Autor/ Redakteur: Stefanie Flaeper / Dietmar Kuhn

Die Zusammenstellung von Einzelmaschinen für die komplette Bearbeitung eines Rohres in einem Durchlauf hat ihre Tücken. Schnittstellen oder der Leitrechner funktionieren zum Beispiel nicht wie geplant und es kann zu Qualitätseinbußen kommen. Um diese Probleme zu umgehen, hält die Transfluid Maschinenbau GmbH ihre neu entwickelten Plug-&-Play-Systemen vor.

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Durch die Verkettung einzelner Maschinen erreicht Transfluid eine durchgehende Rohrbearbeitung; als Beispiel gilt die Kombination aus einer Axial-Umformmaschine (REB 632-5) mit einer Rollier-Umformung (SRM 622). Bild: Transfluid
Durch die Verkettung einzelner Maschinen erreicht Transfluid eine durchgehende Rohrbearbeitung; als Beispiel gilt die Kombination aus einer Axial-Umformmaschine (REB 632-5) mit einer Rollier-Umformung (SRM 622). Bild: Transfluid
( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits seit zehn Jahren entwickelt Transfluid verkettete Rohrbearbeitungstechnologien nach Kundenwunsch. Das Unternehmen bietet inzwischen als einziges das Gesamtportfolio aus eigenem Hause an. Damit kann der Maschinenbauer vollständige Systeme für die Rohrbearbeitung zur Verfügung stellen.

Trennen im ersten Schritt der Rohrbearbeitung

Beim ersten Bearbeitungsschritt sind dabei meist Rohrtrennmaschinen gefragt. Dafür liefert Transfluid Lösungen aus seiner Maschinenkategorie T-cut. Vom Coil oder von der Stange können damit spanlos und materialunabhängig Größen bis 50 mm getrennt werden. Leistungsstarke Be- und Entladeeinrichtungen bewahren die Rohre vor Beschädigungen und Zuschnittsoptimierungen sind auch bei Trennleistungen von mehr als 1800 Stück pro Stunde gewährleistet.

Technik zur Rohrumformung ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil nahezu jeder Fertigungszelle. Transfluid bietet an dieser Stelle mit T-form einen großen Bereich axialer und rollierender Umformlösungen.

Rohrumformmaschinen auch als Transferanlagen

Die Rohrumformmaschinen werden in verketteter Fertigungsfolge mit normalen Taktzeiten oder als Transferanlagen mit Taktzeiten zwischen zwei und sechs Sekunden angeboten. Was letztendlich zum Einsatz kommt, ist abhängig davon, an welcher Stelle im Ablauf die längste Taktzeit bestimmend ist oder welche individuellen Anforderungen der Kunde hat.

Für die präzise Herstellung scharfkantiger Geometrien eignet sich beim Umformen die Rolliertechnik. „Aktuelle Neuerungen ermöglichen den geometrie- und größenunabhängigen Einsatz von Werkzeugen. Im Zuge einer Weiterentwicklung in unserem Haus zeigen sich hier erstaunliche Ergebnisse, die wir über CNC-Maschinen realisieren können”, erklärt Gerd Nöker, Unternehmensgründer und Geschäftsführer von Transfluid.

Rohrbiegen gehört zur Rohrbearbeitung untrennbar dazu

Auch die Biegetechnik ist bei der Rohrbearbeitung häufig unverzichtbar. Dafür wartet Transfluid mit T-bend als vollelektrische Rohrbiegemaschine für Rechts-links-Bieger mit Freiformeinrichtung oder mit einem automatischen Werkzeugwechsel auf. Damit können unterschiedlichste Anforderungen erfüllt werden, beispielsweise die Realisierung von Taktzeiten unter eineinhalb Sekunden pro Bogen.

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