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Schweißtechnik

Neuer Absaugbrenner lichtet den Nebel der Schadstoffemission

| Redakteur: Peter Königsreuther

Mit den modernen Speed-Schweißprozessen von Lorch wird heute schon der Entstehung von Schweißrauch deutlich entgegengewirkt. Besonders effektiv arbeitet eine neue Generation von Rauchabsaugbrennern.

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Nebel ist Geschichte – denn der neue Lorch-Rauchabsaugbrenner erzeugt nicht viel davon. Er gilt als ideales Werkzeug, um den immer strenger werdenden Vorschriften zur Einhaltung der Staubgrenzwerte gerecht zu werden, sagt Lorch.
Nebel ist Geschichte – denn der neue Lorch-Rauchabsaugbrenner erzeugt nicht viel davon. Er gilt als ideales Werkzeug, um den immer strenger werdenden Vorschriften zur Einhaltung der Staubgrenzwerte gerecht zu werden, sagt Lorch.
( Bild: Lorch )

Seit Ende 2018 sind gemäß der TRGS 900 die Staubgrenzwerte von 1,25 mg/m³ verpflichtend einzuhalten, mahnt Lorch. Das stellt Unternehmen, die Schweißarbeiten ausführen, vor einige Hürden. Doch überwunden könnten diese werden durch emissionsarme Schweißprozesse, wie es sie etwa mit dem Lorch Speed-Prozess gebe, samt installierter Absaugtechnik in den Produktionshallen und sogar Absaugarmen, die direkt über dem Schweißtisch montierbar seien – alles wichtige Maßnahmen, die man zur Einhaltung der Grenzwerte treffen könne.

Hochwertiger schweißen mit guter Sicht

Praktischer sind allerdings brennerintegrierte Absaugung, die, wie Lorch registriert, immer stärker nachgefragt werden. Denn eine gezielte und effektive Erfassung des Schweißrauchs klappt am besten direkt am Brenner und somit genau an der Entstehungsstelle. Zu den wesentlichen Vorteilen gehört, dass so deutlich weniger Luftvolumen abgesaugt werden muss und die Absaugung erfolgt dabei direkt am Lichtbogen, sodass der gesundheitsgefährdende Schweißrauch erst gar nicht in die Nähe der Atemwege kommen kann, erklärt Lorch.

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Lorchs neue Rauchabsaugbrenner sollen genau diese Vorteile zu einer praxistauglichen Gesamtlösung vereinen: Durch ihre kompakte Form und ihr geringes Gewicht von 1,1 bis 1,5 kg sind sie laut Hersteller nicht viel größer und schwerer als klassische MIG-MAG-Brenner. Weil die Absaugöffnungen direkt am Kopf des Schweißbrenners positioniert sind, wird eine sehr effiziente Absaugung nahe am Schmelzbad der Schweißnaht möglich. Aufgrund der konischen Form des Absaugkopfes ströme das Schutzgas mit höherer Geschwindigkeit aus, sodass es ungehindert das Schmelzbad der Schweißnaht erreiche, was auch in Zwangslagen für einen stabilen Lichtbogen sorge und Poreneinschlüssen vorbeuge. Zudem wird durch den sich nach unten verschlankenden Absaugkopf die Sicht auf die Schweißarbeit besser, merkt Lorch an.

Lederstrumpf schützt Schweißsystem-Trio

Lorch bietet die Rauchabsaugbrenner in den drei Leistungsklassen 280, 320 und 550 A an, wobei die ersten beiden Varianten luftgekühlt sind und der für eine Stromstärke von 550 A ausgelegte Brenner mit Wasser gekühlt wird. Zum Schutz vor Schweißspritzern oder scharfen Werkstückkanten ist der Absaugschlauch bei allen Brennervarianten mit einem robusten Überzug aus Leder erhältlich. In Kombination mit der innovativen Lorch Powermaster-Funktion könne der Schweißer zudem alle wichtigen Parameter über das Bedienpanel direkt am Brenner regeln. Alle drei Leistungsklassen können problemlos an marktgängige Absauganlagen angeschlossen werden, die in Verbindung mit den neuen Brennern eine effektive Absaugleistung von 55 bis 65 m³/h (gemessen am Brennerkopf) erreichen, informiert Lorch.

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