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Schunk Präzisionswerkzeughalter können viel Geld sparen

| Redakteur: Stéphane Itasse

Seit Jahren gelten Spannzangenfutter als günstige und probate Spannmittel für unterschiedlichste Bearbeitungen. Deren Nachteile werden aber oft übersehen, wie der Spannmittel-Spezialist Schunk berichtet. Hingegen würden in Präzisionswerkzeughaltern große Potenziale in punkto Qualität, Leistung, Prozesssicherheit und Kosten stecken.

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Präzisionswerkzeughalter rechnen sich: Sie reduzieren auf Dauer die Kosten und steigern die Produktivität, so der Hersteller Schunk. Bild: Schunk
Präzisionswerkzeughalter rechnen sich: Sie reduzieren auf Dauer die Kosten und steigern die Produktivität, so der Hersteller Schunk. Bild: Schunk
( Archiv: Vogel Business Media )

In vielen Betrieben biete sich das gleiche Bild bietet: Aus Angst vor losen Werkzeugen ziehen Werker die Überwurfmuttern der Spannzangenaufnahmen mit überdimensionalen Verlängerungen an. Mühsam reinigen sie immer wieder die verschmutzten Bauteile der mehrteiligen Futter. Und mangels einer Kontrolle der Werkzeugstandzeiten bemerken nur wenige, wie schnell die teils sehr teuren Werkzeuge in Spannzangenaufnahmen verschleißen.

Werkzeughalter oft veraltet

Während Bearbeitungszentren, Drehmaschinen und Werkzeuge mittlerweile enorme Leistungen ermöglichen, scheine mancherorts an den Werkzeughaltern die Zeit spurlos vorüber zu ziehen. Indessen zahle sich die Investition in Spannmittel in der Regel schnell aus und sichere die künftige Wettbewerbsfähigkeit in der Zerspanung.

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Der Trend in der Zerspanung ist laut Schunk eindeutig: Zum einen werden die Toleranzvorgaben immer enger. Zum anderen steigen der Kostendruck und damit die Notwendigkeit, alle Produktivitätspotenziale auszunutzen. Spätestens, wenn Anwender über eine automatisierte Fertigung, über eine höhere Performance oder über den Einsatz hochwertiger Werkzeuge nachdenken, sollten sie auch das Spannmittelkonzept kritisch hinterfragen, so der Spannmittel-Hersteller.

Präzisionswerkzeughalter bieten viele Vorteile

„Durchdachte und erprobte Präzisionsspannmittel bringen Vorteile“, sagt Michael Kraft, Produktmanager bei Schunk. „Sie senken die Werkzeug- und Maschinenkosten, reduzieren den Ausschuss, vermindern den Aufwand für Werkzeugwechsel und -einstellung sowie für die Wartung der Spannfutter. Zudem sorgen sie für eine höhere Performance bei verbesserter Bearbeitungsqualität.“

Ein Spannzangenfutter besteht in der Regel aus drei Teilen: Einem Grundkörper mit Konus, einer Spannzange und einer Überwurfmutter. Alle drei in Kombination sorgen für die Spannung der Werkzeuge.

Zugleich ist diese Dreiteiligkeit aber auch die Ursache für den relativ unpräzisen Rundlauf, wie Schunk erläutert. So lange die Aufnahmen lediglich für einfache Aufgaben eingesetzt werden, wirke sich diese Schwäche nur unwesentlich aus. Mit steigender Spindeldrehzahl, zunehmendem Zerspanvolumen oder wachsenden Präzisionsanforderungen werde die Spannzangenaufnahme allerdings schnell zum kritischen Faktor.

Spannzangenfutter bieten schlechtere Fertigungsqualität als Präzisionswerkzeughalter

Ein unruhiger Schnitt und damit verbunden teilweise erhebliche Qualitätseinbußen sowie ein hoher Verschleiß der Werkzeugschneide seien die Folgen. Zudem seien Spannzangenfutter ausgesprochen schmutzanfällig, die Prozesssicherheit werde eingeschränkt.

Viele Maschinenführer würden die Situation kennen, dass sich Werkzeuge bei der Bearbeitung verselbständigen, weil sie aus den Spannzangenaufnahmen herausgezogen werden. Mit überdimensionalen Spannschlüsseln und zum Teil brachialer Gewalt versuchten sie, dieses Risiko zu minimieren.

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