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Präzisionswerkzeughalter können viel Geld sparen

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Robuste Präzisionswerkzeughaltern hingegen würden neben einem dauerhaft perfekten Rundlauf für hohe Steifigkeit und eine ausgeprägte Schwingungsdämpfung sorgen. So ließen sich bei minimalem Werkzeugverschleiß hohe Zeitspanvolumen und zugleich brillante Oberflächen erzielen.

Präzisionswerkzeughalter Sino-R speziell für die Volumenzerspanung

Das Werkzeughaltersystem Sino-R beispielsweise hat Schunk nach eigenen Angaben speziell für die Volumenzerspanung konzipiert. Die Spannkraft werde von einem High-End-Elastomer auf die Dehnbüchse übertragen.

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Die wirkungsvolle Schwingungsdämpfung des verschleißfreien Hochleistungskunststoffs stelle einen gleichmäßigen Schneideneingriff sicher und erziele eine verbesserte Oberflächenqualität. Mikroausbrüche an der oft teuren Werkzeugschneide würden auf diese Weise deutlich vermindert.

Das Werkzeughaltersystem verfüge über eine hohe Radialsteifigkeit und über hohe Haltekräfte, die sogar über denen herkömmlicher Warmschrumpffutter liegen. Das Dehnspannfutter, das für unterschiedlichste Bearbeitungen eingesetzt werden könne, sorge damit für hohe Produktivität und senke zugleich die verschleißbedingten Kosten. Sowohl Tendo-Hydro-Dehnspannfutter als auch die Tribos-Polygonspanntechnik würden eine Rundlauf- und Wechselwiederholgenauigkeit von < 0,003 mm bei einer Ausspannlänge von 2,5 x D sowie einer Wuchtgüte G 2,5 bei 25000 min-1 bieten.

Schwingungsdämpfung der Präzisionswerkzeughalter erhöht Werkzeugstandzeit

Die Schwingungsdämpfung beider Systeme absorbiere Belastungsspitzen und stabilisiere die Werkzeuge im Eingriff. Das gewährleiste präzise Fertigungsergebnisse und eine lange Werkzeugstandzeit. Im Vergleich zu Spannzangenfuttern ist zudem das Belastungsprofil auf Spindel und Spindellager wesentlich gleichmäßiger, wie Schunk erläutert. So werde die Maschinenspindel besonders geschont. Die Ausfallzeiten und Kosten für Spindelaustausch und -wartung würden deutlich reduziert.

Zudem lässt sich mit den Präzisionswerkzeughaltern auch der Vorschub deutlich erhöhen, zum Teil sogar vervielfachen, wie Schunk mitteilt. Bei einer verbesserten Qualität verkürze sich auf diese Weise die Bearbeitungszeit, der Ausschuss werde reduziert und die Produktivität steige. Die Wirkung sei noch größer, wenn ganze Prozessschritte, wie etwa eine anschließende Feinbearbeitung der Oberfläche, entfallen können.

Im Vergleich Spannzangenfuttern und Weldon-Aufnahmen sind Präzisionswerkzeughalter laut Schunk außerdem wesentlich anwenderfreundlicher. Die Spannsysteme hätten keine schmutzanfälligen Öffnungen oder Spalten und seien deshalb leichter instandzuhalten. Während Spannzangenfutter im Laufe der Zeit verkleben würden und immer wieder umständlich gereinigt werden müssten, seien Präzisionswerkzeughalter robust und kaum anfällig gegen Schmutz. Selbst bei Verharzungen ließen sich die Werkzeuge immer noch gut lösen.

Preise für Präzisionswerkzeughalter im Sinkflug

Dass Werkzeughaltersysteme mehr und mehr zum Standard werden, zeigt nach Ansicht von Schunk auch der Preis. Mit modernen Fertigungsverfahren habe der Hersteller vor zwei Jahren bei einer neuen Version des Tendo-E mit HSK-A-Schnittstelle die Herstellkosten und damit auch die Verkaufspreise deutlich reduziert. Seither definiere Tendo-Economic einen neuen Einstiegspreis für die Hydro-Dehnspanntechnik.

Mit dem kurzen Tendo-ES ist die preisattraktive Economic-Familie von Tendo jüngst weiter gewachsen, wie Schunk mitteilt. Bei TENDO-ES erfolge die Werkzeugspannung direkt im Aufnahmekegel, das L1-Maß betrage bei einem Spanndurchmesser von 20 mm nur 24,6 mm. Der Werkzeugschaft werde zusätzlich über die Spindel abgestützt. Das schaffe höchere Haltekräfte zur Übertragung hoher Drehmomente und viel zusätzlichen Platz im Maschinenraum.

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