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Fiuka / Schuler Produktqualität und Werkzeugstandzeit dank Servo-Presse erhöht

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Automobil-Zulieferer Fischer & Kaufmann (Fiuka) hat in eine Twin-Servo-Presse von Schuler investiert. Damit erhöht Fiuka sowohl Produktqualität als auch Werkzeugstandzeit.

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Seit Dezember 2015 steht bei Fischer & Kaufmann in Finnentrop eine 1600 t starke Presse mit Twin-Servo-Technologie von Schuler.
Seit Dezember 2015 steht bei Fischer & Kaufmann in Finnentrop eine 1600 t starke Presse mit Twin-Servo-Technologie von Schuler.
(Bild: Schuler)

Automobilhersteller legen großen Wert auf die Präzision der Bauteile, die sie beziehen. Zulieferer wie Fischer & Kaufmann (Fiuka) wissen das ganz genau. Das Unternehmen mit Sitz im Sauerland verbessert mit einer neuen Twin-Servo-Presse von Schuler die Genauigkeit seiner Produkte und verlängert die Standzeiten seiner Werkzeuge.

„Wir haben schon mehrere Pressen von Schuler und Müller Weingarten im Einsatz“, berichtet Betriebsleiter Tobias Heutger: „Die Qualität und Performance stimmen immer.“ Mit der TwinServo-Presse verfügt Fiuka nun über die modernste Anlage am Markt. „Wir sind generell gegenüber neuen Technologien offen eingestellt“, sagt Tobias Heutger. „Letztendlich war aber das Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend.“

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Außen liegende Zugstangen reduzieren Stößelkippung

So reduziert sich beispielsweise die Stößelkippung bei TwinServo -Pressen um ein Vielfaches im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen. Dieser Effekt ist konstruktionsbedingt: Da sich der Antrieb nicht mehr im Kopfstück, sondern unter Flur befindet, wird der Stößel von Zugstangen nach unten bewegt. Zusammen mit den spielfreien Führungen erhöhen sich dadurch neben der Präzision der produzierten Teile auch die Prozesssicherheit und die Werkzeugstandzeiten deutlich. Die außen liegenden Zugstangen sorgen darüber hinaus dafür, dass sich die Maschine mit größeren außermittigen Kräften beaufschlagen lässt.

Seit Dezember vergangenen Jahres steht die 1600 t starke Anlage am Standort Finnentrop. Auch wenn sie vier Monate später noch nicht unter Volllast läuft, so lässt sich schon jetzt eine Steigerung der Produktivität absehen: „Im Vergleich zu unseren konventionellen Pressen können wir die Zahl der Hübe pro Minute von maximal 16 auf jetzt bis zu 34 mehr als verdoppeln“, sagt Betriebsleiter Tobias Heutger.

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