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Klaus Raiser

Reibschweißtechnik für Kettenglieder gewinnt Raiser-Innovationspreis

| Redakteur: Jürgen Schreier

Um Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich Reibschweißen voranzutreiben, stiftete die Klaus Raiser GmbH aus Eberdingen zu ihrem 40-jährigen Bestehen den „Raiser-Innovationspreis für Reibschweißen“. Am 12. März 2013 wurde die Trophäe zum zweiten Mal verliehen: Gewinner war ein Team aus Österreich.

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Dr. Elmar Raiser (links) überreicht Kemal Mucic den „Raiser-Innovationspreis für Reibschweißen“.
Dr. Elmar Raiser (links) überreicht Kemal Mucic den „Raiser-Innovationspreis für Reibschweißen“.
(Bild: Reiser)

Reibschweißen zeichnet sich durch leicht reproduzierbare hohe Qualitätsstandards, kurze Taktzeiten und hochwertige Schweißnähte aus. Es gehört zu den sichersten Verbindungsverfahren der modernen Fertigungstechnik und wird in vielen Branchen, wie der Automobilindustrie oder im Maschinen- und Anlagenbau eingesetzt.

Fünfköpfige Jury prüfte die sieben eingereichte Arbeiten

Um weitere Möglichkeiten des Verfahrens zu eröffnen und bestehende weiter zu verbessern, engagiert sich Raiser seit Jahren in der Forschung – nicht zuletzt mit dem „Raiser-Innovationspreis für Reibschweißen“. Dr. Elmar Raiser, Geschäftsführer der Klaus Raiser GmbH: „Reibschweißen bietet ein enormes Potenzial in der Entwicklung. Die Möglichkeiten des Verfahrens und seiner unterschiedlichen Varianten sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Mit unserem Innovationspreis wollen wir Nachwuchskräfte fördern und anregen, ihre Neu- und Weiterentwicklungen zu präsentieren. Die hochkarätigen Beiträge für unsere zweite Preisverleihung zeigen, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

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Wie schon 2011 für den ersten „Raiser-Innovationspreis für Reibschweißen“ nahmen Teilnehmer aus aller Welt – sowohl aus Universitäten als auch der Wirtschaft – an der Ausschreibung teil. Eine fünfköpfige Jury namhafter Fachleute aus Industrie und Forschung prüfte die sieben eingereichten Arbeiten nicht nur unter technischen und wissenschaftlichen Gesichtspunkten, sondern auch unter den Kriterien Wirtschaftlichkeit, Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit. Schließlich nominierte sie den Beitrag eines österreichischen Forscherteams, bestehend aus Kemal Mucic und Norbert Enzinger vom Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik der TU Graz sowie Franz Fuchs von der Pewag Austria GmbH aus Kapfenburg, zum Thema „Lineares Reibschweißen von hochfesten Kettengliedern“.

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