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Retrofit frischt Sägezentrum auf

| Autor/ Redakteur: Stephanie Riegel-Stolzer / Frauke Finus

Um das Metall-Langgut für die hauseigene Fertigung effizient zu lagern und abzulängen, setzt FHW Franz Haas Waffelmaschinen auf ein automatisches Sägezentrum von Kasto. Nach fast 20 Dienstjahren waren Antriebe und Steuerungen jedoch veraltet und abgenutzt – die Stillstandzeiten häuften sich, Ersatzteile für elektrische Komponenten zu beschaffen wurde immer schwieriger. Mit einem umfassenden Retrofit brachte Kasto die Sägetechnik wieder auf den neuesten Stand.

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Um das Metall-Langgut für die hauseigene Fertigung effizient zu lagern und abzulängen, setzt die FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH auf ein automatisches Sägezentrum von Kasto.
Um das Metall-Langgut für die hauseigene Fertigung effizient zu lagern und abzulängen, setzt die FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH auf ein automatisches Sägezentrum von Kasto.
(Bild: Kasto)

Kaum ein Gebäck ist so populär und so vielseitig wie die Waffel: Es gibt sie dick und weich oder dünn und knusprig, in jeder erdenklichen Form und mit höchst unterschiedlichen Rezepturen. Von der klassischen belgischen Variante aus dem heimischen Waffeleisen über die oblatenartigen Neapolitaner bis hin zu Eishörnchen, Röllchen sowie creme- und schokoladengefüllten Schnitten: Waffeln erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit, bei Kindern wie bei Erwachsenen. Einen wesentlichen Anteil daran hat auch die FHW Franz Haas Waffelmaschinen GmbH: Das Unternehmen mit Sitz im österreichischen Leobendorf nahe Wien ist der führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Waffelherstellung und beliefert zahlreiche namhafte Produzenten. „Fast jede zweite Waffel weltweit stammt heutzutage aus einer Produktionslinie von Franz Haas“, bemerkt Reinhard Brandl, der im Bereich Technologie- und Systementwicklung unter anderem auch Investitionsprojekte im Fertigungsbereich betreut.

Vom Waffeleisen zur Produktionslinie

Angefangen hat diese Erfolgsgeschichte – wie so oft – ganz bescheiden: Während des Zweiten Weltkriegs verlagerte der Wiener Schlossermeister Josef Haas Teile seiner Produktionsausrüstung nach Kaplice im heutigen Tschechien und beauftragte seinen Sohn Franz mit der Leitung des dortigen Standorts. Mit Aufträgen zur Reparatur von Waffeleisen begann sich Franz Haas für Maschinen zur Waffelherstellung zu interessieren. Zurück in Wien stellte er 1948 die erste handbediente Anlage vor und gründete 1966 die Firma Franz Haas Waffelmaschinen. Heute entwickelt und baut das Unternehmen hochmoderne Produktionslinien, die sämtliche Prozessschritte wie Backen, Bestreichen, Schneiden und Formen vollautomatisch ausführen. Die Franz Haas Waffelmaschinen GmbH ist Teil der Haas-Gruppe, die Fertigungsanlagen für alle Arten von Waffeln, Keksen und Kuchen herstellt. Am Hauptsitz in Leobendorf beschäftigt das Unternehmen 405 Mitarbeiter, hinzu kommen Niederlassungen und Vertreterbüros in aller Welt.

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