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SCA Schucker will jährlich zweistellig wachsen

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Große Wachstumsziele verfolgt die SCA Schucker GmbH & Co. KG. „Wir wollen weiterhin jährlich im zweistelligen Prozentbereich zulegen”, betont Geschäftsführer Berthold Peters. Erzielt werden solle das Wachstum in neuen Regionen wie Asien, Osteuropa und Indien sowie in neuen Segmenten.

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Die Führungsmannschaft der SCA Schucker GmbH & Co. KG rechnet mit Wachstum: Berthold Peters, Olaf Leonhardt und Dr. Nils Kohlhase (v.l.).
Die Führungsmannschaft der SCA Schucker GmbH & Co. KG rechnet mit Wachstum: Berthold Peters, Olaf Leonhardt und Dr. Nils Kohlhase (v.l.).
( Bild: Kroh )

Bislang macht der Spezialist für Klebesysteme und genaue Dosiertechnik etwa 98 % seines Geschäfts mit der Automobilindustrie. „Unser Ziel ist es, in vier bis fünf Jahren 20 % des Umsatzes mit der allgemeinen Industrie zu erwirtschaften”, erklärt Peters. „Dort ist das Anwendungsspektrum sehr groß und es gibt enorme Wachstumsmöglichkeiten bei Haushaltsgroßgeräten, Solarpanels, in der Windkraft, der Luftfahrtindustrie sowie im Schiffsbau.”

SCA Schucker will Klebesysteme für anspruchsvolle Applikationen verfügbar machen

Dabei hat SCA anspruchsvolle Applikationen im Visier und will seine Kompetenz aus der Automobilindustrie mit weltweit rund 11.000 installierten Systemen in die Waagschale werfen. „Wir haben bereits einen Geschäftsbereich allgemeine Industrie gegründet, der mit den existierenden Produkten an den Start gehen wird”, so Peters. Allerdings soll das Produktportfolio erweitert werden und stärker standardisiert werden. „Für die kleineren Unternehmen in der allgemeinen Industrie benötigen wir ein modulares Konzept, um Komplettlösungen anbieten zu können”, urteilt der Geschäftsführer.

Im vergangenen Jahr hat SCA Schucker einen Umsatz von 110 Mio. Euro erzielt. Seit Oktober 2011 gehört das Unternehmen zur Atlas-Copco-Gruppe. Die Mitarbeiterzahl ist seither von 300 auf 400 gewachsen. Bei Atlas Copco hat man einen zunehmenden Bedarf an Klebstoffapplikationen ausgemacht.

„Der Markt wächst seit Jahren kräftig und die Steigerungsraten liegen über 10 % jährlich”, nennt Peters einen Grund für den Kauf. Forciert werde diese Entwicklung von Trends zum Leichtbau und zur Kombination von Werkstoffen in der Automobilindustrie sowie in anderen Branchen. „Zudem werden Fügeverfahren in Zukunft stärker kombiniert.”

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