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Schuler Servopresse sichert Großauftrag

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Eine 630-t-Servopresse von Schuler is die neueste Investition beim Automobilzulieferer Brüninghaus & Drissner. Sie wurde extra für die Fertigung von Bremspedalen angeschafft, die mit dem bisherigen Maschienenpark nicht hätte gestemmt werden können.

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Mit der Servopresse von Schuler konnte Brüninghaus & Drissner die Ausbringungsleistung schon nach kurzer Zeit um 50 % steigern.
Mit der Servopresse von Schuler konnte Brüninghaus & Drissner die Ausbringungsleistung schon nach kurzer Zeit um 50 % steigern.
(Bild: Bild: Schuler)

Als im Frühsommer 2014 beim Automobilzulieferer Brüninghaus & Drissner ein Großauftrag zur Fertigung von Bremspedalen einging, war schnell klar: Mit dem bestehenden Maschinenpark war das aus Kapazitätsgründen nicht zu schaffen. Geschäftsführer Marc-Oliver Köhler entschied sich schließlich für eine Neuanschaffung in Form einer 630 t starken Servopresse von Schuler – und sicherte damit nicht nur den Auftrag, sondern zog von einem anderen Kunden gleich einen zweiten an Land.

Köhler hatte sich die Entscheidung für die Investition nicht leicht gemacht und den Markt genau analysiert: „Aber Schuler ist einfach eine starke Marke in der Umformtechnik. In den Presswerken von Daimler sieht man beispielsweise überall Maschinen von Schuler “, sagt der 41-Jährige, der – bevor er Anfang 2014 die Geschäfte bei Brüninghaus & Drissner übernahm – selbst 22 Jahre bei dem Stuttgarter Premium-Automobilhersteller gearbeitet hatte.

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Wertbeständig wie einPorsche

Hinzu kamen die guten Erfahrungen, die der Automobilzulieferer mit einer Presse von Müller Weingarten im Maschinenpark gemacht hatte. „Die Anlagen aus dem Schuler-Konzern sind fast so wertbeständig wie ein Porsche“, lacht Köhler, der Autos und Maschinen aus dem Südwesten Deutschlands insgesamt sehr schätzt: „Was aus dem Schwabenland kommt, ist schon echt gut.“

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